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Resonance: A Plague Tale Legacy

Resonance: A Plague Tale Legacy ist ein Action-Adventure, das von Asobo Studio für die Systeme Microsoft Windows, PlayStation 5 und Xbox Series entwickelt wurde und durch Focus Entertainment im August 2026 veröffentlicht wurde. Resonance: A Plague Tale Legacy ist Teil der A-Plague-Tale-Computerspielreihe; es ist ein Prequel zu den bisher erschienenen zwei Spielen jener Reihe.

Handlung

Resonance: A Plague Tale Legacy ist in den 1330er Jahren angesiedelt, fünfzehn Jahre vor den Ereignissen in A Plague Tale: Innocence und A Plague Tale: Requiem. Dementsprechend dreht sich die Handlung hier diesmal nicht um die Geschwister Amicia und Hugo de Rune. Stattdessen fungiert als neuer Hauptcharakter die Piratin Sophia, welche bereits in Requiem einen Auftritt als wichtige Verbündete Amicias und Hugos hatte.

Als kleines Mädchen wurde Sophia von ihrer Mutter in ein Kloster geschickt, wo die dortigen Nonnen im Auftrag des aus Reqiuem bekannten Alchimisten-Ordens Experimente an Kindern durchführten. Die Nonnen injizierten Sophia eine mysteriöse Flüssigkeit in den Arm, wodurch sie verschiedene Visionen hatte, insbesondere die vom Minotaurus und eines griechischen Kriegers. Sie wurde dann gezwungen, alles, was sie in ihren Visionen sah, in ein Notizbuch zu zeichnen. Verängstigt tat sie stets, was ihr aufgetragen wurde, bis das Kloster eines Tages von ihrem Vater Alec und seiner Plündererbande überfallen wurde. Alec befreite Sophia, nahm das Buch mit und brachte sie in Sicherheit zu einem Plündererdorf an der italienischen Adriaküste, wo er ihr versprach, die Wahrheit hinter ihren Visionen herauszufinden.

Als seine Nachforschungen ergaben, dass sich Sophias Visionen auf eine geheimnisvolle Insel in der Ägäis, bekannt als die "Insel des Minotaurus", konzentrierten, startete er eine Expedition dorthin, um unter anderem nach einem Schatz zu suchen. Jedoch kamen Alec und viele seiner Männer durch eine unbekannte Präsenz auf dieser Insel ums Leben. Alecs rechte Hand Faro übernahm die Führung der Bande und hielt sein Versprechen an Alec, sich um Sophia zu kümmern. Gemeinsam mit einer starken Piratin namens Irene bildete er sie im Schwertkampf aus.

Viele Jahre später ist Sophia zu einer jungen Frau und furchtlosen Kämpferin herangewachsen. Zwischen ihr und Faro entsteht jedoch eine Kluft, da Faro ihr jedes Mal verboten hat, an den Feldzügen zur Insel teilzunehmen, Sophia aber endlich den Grund ihrer Visionen verstehen möchte. Eines Tages erklärt Faro bei einer Versammlung, dass in Venedig endlich ein Schlüssel lokalisiert wurde, der auf der Insel benötigt wird, um zum Schatz des Minotaurus zu gelangen. Die Bande schmiedet den Plan, während des Karnevalfestes in die Stadt einzudringen, um den Schlüssel aus dem Hafendepot zu stehlen. Zusammen mit ihrer besten Freundin Leni trifft Sophia in Venedig die nötigen Vorbereitungen. Jedoch geraten sie mit Faros Leuten in eine Falle, da die venezianische Armee von einem Verräter gewarnt wurde. Dennoch gelingt es Sophia, die Schatulle mit dem Schlüssel darin zu stehlen und dank Leni aus der Stadt zu fliehen.

Als Sophia zum Plündererdorf zurückkehrt, steht es lichterloh in Flammen; es wurde bereits von der venezianischen Flotte angegriffen. Kurzerhand stiehlt sie ihr altes Notizbuch aus Faros Unterkunft, um es vor dem Feuer zu retten, muss sich daraufhin jedoch an einem wütenden Faro vorbeikämpfen, der Sophia für die Verräterin hält. Ihr und Leni gelingt die Flucht aus dem brennenden Dorf, und gemeinsam bringen sie sich mit einem Boot weit weg in Sicherheit.

Sophia und Leni öffnen die Schatulle und stellen fest, dass es sich bei dem Schlüssel um eine antike, mechanische Sphäre handelt, die mit Sophias Visionen in Verbindung steht. Daraufhin beschließen die beiden, auf eigene Faust zur Insel des Minotaurus zu reisen, um nach dem Schatz und der Quelle ihrer Visionen zu suchen. Auf der Insel angekommen, erkunden Sophia und Leni die Ruinen der minoischen Hochkultur, die im Dunkeln teilweise von seltsamem, blauen Staub bedeckt sind. Mithilfe des Buchs findet Sophia heraus, dass die Sphäre vielseitig verwendbar ist und nicht nur verschlossene Tore öffnen, sondern auch Licht bündeln und damit uralte Mechanismen aktivieren kann.

Außerdem löst der Staub in ihr weitere Visionen aus, die ihr zeigen, wie vor langer Zeit der mythische Krieger Theseus auf dieser Insel drei verschiedene Prüfungen mit anderen Gladiatoren durchlaufen musste, um zum Minotaurus zu gelangen. Als Sophia und Leni tiefer in die Ruinen vordringen, müssen sie feststellen, dass die venezianische Flotte ihnen gefolgt ist und alle Mittel einsetzt, um sie zu töten. Der Verräter wusste offenbar auch von den Plänen der beiden Bescheid, den Schatz auf der Insel zu bergen.

Trotz der Konfrontationen mit den Soldaten gelingt es den beiden Plünderern, die erste Prüfung in den Überresten einer unterirdischen Arena abzuschließen. Leni spürt jedoch, dass auf dieser Insel was nicht mit rechten Dingen zugeht, da sie im weiteren Verlauf auf versteinerte Menschen und einer mysteriösen Substanz (der "Verderbnis") stoßen. Als Sophia und Leni dabei sind, die zweite Prüfung in Ruinen an der Küste zu durchlaufen, taucht plötzlich Faro mit seinen Leuten auf und droht damit, die beiden zu töten. Sophia überzeugt Faro, dass er sie und ihre Visionen braucht, um den Schatz des Minotaurus finden zu können. Nachdem es ihr gelungen ist, die zweite Prüfung abzuschließen, kommt es zum Handgemenge, da Faro sich weigert, Leni freizulassen. Infolge dessen wird Sophia von Irene in eine Grube getreten.

Glücklicherweise überlebt Sophia den Sturz und sucht nach einem Ausweg aus den Höhlen. Jedoch wird sie hier mit einer bizarren, pflanzenartigen Kreatur konfrontiert, die alles Lebendige tötet und in Stein verwandeln lässt; ihre einzige Schwäche ist das Licht. Nach einer waghalsigen Flucht vor der Kreatur erreicht Sophia den Rand eines riesigen, unterirdischen Labyrinths, in dessen Mitte sich der Minotaurus befinden soll. Durch eine weitere Vision erfährt sie hier, dass Theseus damals mit Daidalos, dem Architekt der Prüfungen, einen geheimen Plan schmiedete, um den Minotaurus zu erreichen. Auch stellt es sich heraus, dass es mehr von diesen Kreaturen auf der Insel gibt und sie offenbar alle vom Zentrum des Labyrinths ausschwärmen.

Sophia schafft es, die Oberfläche zu erreichen, und räumt auf ihrer verzweifelten Suche nach Leni sämtliche Soldaten aus dem Weg. Sie durchläuft mit viel Mühe die dritte Prüfung, nur um danach festzustellen, dass Faro deren Ende vor ihr erreicht hat, mit Leni als Geisel. Er verlangt von Sophia, ihre Loyalität unter Beweis zu stellen, indem sie das Labyrinth betritt. Doch bevor Sophia irgendwas tun kann, gerät die Kreatur plötzlich in Raserei und greift die Gruppe an, wobei auch Leni getötet wird. In ihrer Trauer flieht Sophia nach draußen, wo gerade die Nacht hereinbricht und die Kreaturen Verwüstungen auf der Insel anrichten. Eine Stimme in ihrem Kopf leitet Sophia dazu an, zum alten Palast von König Minos zu begeben. Dort wird ihr offenbart, dass sich hinter der Maske von Theseus in Wahrheit Ariadne verbarg, die Tochter von Minos. Sie war die ganze Zeit über die Urheberin der Visionen und hofft, dass Sophia es zum Zentrum des Labyrinths schaffen würde.

Kurz darauf stößt Sophia wieder auf Faro, mit dem sie sich aus Wut einen verzweifelten Kampf liefert. Bevor Faro ihr am Ende den tödlichen Schlag versetzen kann, erinnert Sophia ihn an sein Versprechen gegenüber ihrem Vater, sie zu beschützen. Auch sie bringt es nicht übers Herz, Faro zu töten. Trotz des Vertrauensverlusts, den beide erlitten haben, beschließen sie, zusammenzuarbeiten, um lebend von dieser Insel wegzukommen. Faro erklärt, dass es einen Weg gibt, das Ungeheuer, das die Kreaturen heraufbeschwört, ein für allemal zu töten, indem sie einen mächtigen Lichtstrahl finden, der sie durch das Labyrinth führen soll. Jedoch bleibt ihnen nicht viel Zeit, da aus dem Zentrum des Labyrinths eine riesige dichte Wolke aufsteigt und die gerade aufgehende Sonne für immer zu verdunkeln droht.

Auf dem Weg zum Lichtstrahl werden Sophia und Faro abermals mit der venezianischen Armee konfrontiert, wobei sich herausstellt, dass von Anfang an Irene die Verräterin war. Da sie von zu vielen Soldaten umzingelt werden, fliehen sie und nehmen einen anderen Weg durch die Ruinen von Daidalos' Werkstatt. Ihnen gelingt es, die Quelle des Lichtstrahls an einer riesigen Statue zu erreichen, wo das Sonnenlicht mithilfe großer Linsen stark gebündelt wird. Sophia und Faro setzen im Untergrund gemeinsam antike Mechanismen in Gang, um den Lichtstrahl zur Mitte des Labyrinths auszurichten. Schließlich erreichen die beiden eine letzte Vorrichtung, mit welcher der Strahl entfesselt werden kann und wo laut Faro damals Sophias Vater starb. Von Schuldgefühlen und Trauer überwältigt bittet Faro Sophia um Vergebung, als plötzlich Irene auftaucht und ihn mit einem Messer am Rücken verletzt.

Im darauffolgenden Duell zwischen Sophia und Irene gesteht letztere, dass sie Faro und seine Bande nur deshalb verriet, weil er wegen seiner Besessenheit auf die Insel ohnehin alle ins Verderben geführt hätte.

Trotz Irenes Überlegenheit schafft es Sophia, diese zu töten. Da Faro zu schwer verletzt ist, bittet er Sophia, alleine zum Labyrinth zu gehen, während er seine letzten Kräfte nutzt, um den Lichtmechanismus aufrechtzuerhalten. Schweren Herzens lässt Sophia Faro zurück und begibt sich eilig zum Labyrinth, während die ganze Insel langsam in Dunkelheit gehüllt wird. Auf ihrem Weg weicht sie den sich ausbreitenden Kreaturen aus und bekämpft verbliebene Soldaten der venezianischen Armee.

Als Sophia sich wieder dem Labyrinth nähert, beginnt sie endlich, die verschiedenen Visionen, die ihr plagten, zu verstehen: Vor Jahrtausenden hatte König Minos Ariadnes jüngeren Bruder Asterion im Zentrum des Labyrinths gefangen gehalten, weil dieser ein Träger der "Prima Macula" (jener mysteriösen Krankheit, die bereits in Innocence und Requiem eine Rolle spielte) war und darum all die Kreaturen heraufbeschwor. Minos gab Asterion den Namen "Minotaurus" und lud zahlreiche Krieger aus ganz Griechenland zu Gladiatorenkämpfen auf Leben und Tod ein. Der letzte Überlebende sollte die Chance erhalten, den Minotaurus zu töten und Minos' Erbe anzutreten. Als Theseus verkleidet nahm Ariadne an den Wettkämpfen teil, bestand alle drei Prüfungen und stand schließlich am Labyrinth Minos gegenüber.

Sie legte Theseus Maske ab, entlarvte die Lügen ihres Vaters vor dem Volk und flehte ihn an, Asterions Leiden zu beenden, statt ihn für blutige Spiele zu missbrauchen. Doch Minos, gedemütigt und rasend vor Wut, lieferte sich einen erbitterten Kampf mit seiner Tochter und tötete sie am Ende durch einen Stich ins Herz. Mit ihrem letzten Atemzug gab Ariadne Daidalos das Zeichen, die Lichtbarrieren des Labyrinths zu deaktivieren, um das Ungeheuer freizulassen. Doch anstatt sich nur am König zu rächen, geriet Asterion durch die Macula völlig in Raserei und löschte so die gesamte minoische Zivilisation aus.

Sophia vernimmt wieder die Stimme von Ariadne, welche sie darum bittet, das Leiden ihres Bruders zu beenden, da dies auch die Infektion heilen würde, die die Nonnen damals in ihr Arm injiziert hatten. Dank der Unterstützung von Ariadnes Stimme kämpft sich Sophia, dem Lichtstrahl folgend, ins Zentrum des Labyrinths vor. Dort endlich angekommen, steht sie vor einer großen Minotaurus-Statue, in welche sich Asterions geballte Macula-Kräfte konzentrieren. Mithilfe einer Waffe, die durch den Lichtstrahl gespeist wird, gelingt es Sophia auf eindrucksvolle Weise, die gesamte Macula-Struktur mit den Kreaturen zu vernichten und so das Unheil über der Insel zu beenden. Sophia geht zum Inneren der zerstörten Statue und sieht darin Asterions leblosen Körper, seit Jahrtausenden angekettet und vollständig mit der Macula verschmolzen.

Sie beobachtet, wie Ariadnes Geist Abschied von Asterion nimmt, bevor sich sein Körper durch das Licht vollständig in Staub auflöst. Gleichzeitig bemerkt Sophia zu ihrer Erleichterung, dass sie von ihrer eigenen Infektion geheilt ist.

Als plötzlich der Lichtstrahl verschwindet, eilt Sophia aus dem Labyrinth zurück zu Faro. Sie entdeckt, dass dieser seine letzten Lebenskräfte eingesetzt hat, um den Ort von Alecs versteinerten Leiche zu markieren. Nachdem sie dem toten Faro eine goldene Krone aus dem Labyrinth in die Hand gegeben hat, verlässt sie traurig und erschöpft die Ruinen. An der Küste findet Sophia unter den Überresten der venezianischen Flotte ein einziges intaktes Schiff. Dieses beansprucht sie fortan für sich als eigenes Schiff und flieht damit erfolgreich von der Insel, während sie beschließt, ihre Vergangenheit komplett hinter sich zu lassen.

Die letzte Szene vor dem Abspann zeigt schließlich eine ältere Sophia nach den Ereignissen von Requiem, wie sie Amicia de Rune von den Geschehnissen auf der Insel des Minotaurus erzählt. Amicia folgert daraus, dass der Alchimisten-Orden die Experimente im Kloster durchführen ließ, um Asterions Standort herauszufinden, bevor sie mit Sophia zu ihrem nächsten Abenteuer aufbricht.

Spielprinzip

Im Gegensatz zu den anderen beiden Teilen wird in Resonance: A Plague Tale Legacy nicht das Mädchen Amicia gesteuert, sondern die Piratin Sophia, die in A Plague Tale: Requiem erstmals auftrat. Nach Angaben des Asobo Studios, das zuvor bereits die anderen beiden A-Plague-Tale-Spiele produziert hatte, ist das Gameplay außerdem nahkampfbetont, beinhaltet aber auch, wie für die Serie typisch, Stealth-Mechaniken, Geschicklichkeitselemente, und Rätsel. Bestandteil der Spielmechanik ist zudem das Experimentieren mit Zeitebenen; die Protagonistin kann zwischen dem Mittelalter und der minoischen Epoche hin- und herreisen. Ereignisse und Handlungen in der minoischen Vergangenheit können sich auf die Gegenwart (im Spiel das Mittelalter) auswirken.

Nach Entwicklerangaben sind keine Vorkenntnisse zur Spieleserie notwendig, um die Handlung nachzuvollziehen.

Entwicklung

Im Juni 2025 machte der französische Computerspielentwickler Asobo Studio und der Publisher Focus Entertainment die Entwicklung des Computerspiels sowie das Jahr, in dem das Spiel voraussichtlich veröffentlicht werden soll, mit einem Werbetrailer publik. Ein Jahr später wurde das Veröffentlichungsdatum bekannt gegeben.

Rezeption

GameStar urteilte im Test, dass das Spiel „eine nahezu perfekte Neuausrichtung für die Serie und ein kolossaler Liebesbrief an Videospiele“ sei. Das Spiel passe jedoch nicht zu jenen Konsumenten, die keine linearen Level und Rätsel mögen.

In einem ausführlichen Technik-Test hebt Computerbase die Optik des Spiels positiv hervor. Fehlendes Raytracing führten jedoch zu Problemen bei Beleuchtung und Reflexionen. Abstürze oder Bugs habe es keine gegeben.

GamePro hob die Handlung, Vertonung, Gestaltung der Level, das Kampfsystem sowie die Balance zwischen Gefechten, Erkundung und Rätseln positiv hervor. Dagegen sei die Gegnervielfalt überschaubar und die Charakterprogression relativ unbedeutsam.

Quellen und Überprüfung

Angepasst von Wikipedia. Der Text gehört den Autoren des Originalartikels und ist unter einer CC BY-SA 4.0-Lizenz verfügbar. Tabellen, Vorlagen und Fußnoten entfernt; Unten finden Sie Links zur Originalversion und zum Revisionsverlauf.

Aktualisierung des Quelltextes: 2026-10-05

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