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The Legend of Zelda: Ocarina of Time (2026)

The Legend of Zelda: Ocarina of Time (jap. ゼルダの伝説 時のオカリナ, Zeruda no Densetsu: Toki no Okarina, wörtlich: Die Legende von Zelda: Okarina der Zeit) ist ein am 5. November 2026 erscheinendes Videospiel vom Genre Action-Adventure, das von Nintendo für die Nintendo Switch 2 entwickelt und veröffentlicht wird. Es handelt sich dabei um ein Remake des gleichnamigen, im Jahr 1998 erschienenen Originalspiels und ist nach Ocarina of Time 3D für den Nintendo 3DS das zweite Spiel dieser Art.

Spielprinzip

Das Gameplay und die Spielmechaniken orientieren sich grundsätzlich stark am Original. Der Spieler steuert Link aus der Third-Person-Perspektive, während dieser eine weitläufige 3D-Welt erkundet. Link kämpft mit Schwert und Schild und kann weitere Waffen wie Wurfgeschosse, Bomben und Zaubersprüche einsetzen.

Zu den Änderungen gehören die Einführung einer Sprintfunktion durch Gedrückthalten einer Taste, schnelleres Schwimmen, gyroskopisches Zielen mithilfe von Bewegungssteuerung, vollständige Kontrolle über die Kamera, das Scrollen durch Gegenstände ähnlich wie in The Legend of Zelda: Breath of the Wild sowie die Implementierung einer dedizierten Sprungtaste.

Mehrere Orte im Spiel wurden signifikant überarbeitet; so wurde beispielsweise die Hyrule-Stadt zu einem vollständig erkundbaren Gebiet erweitert und ist nun kein vorgerenderter Schauplatz mit fester Kameraperspektive mehr. Während die Zeit zuvor in Städten und Gebäuden angehalten wurde, verläuft sie nun in allen Bereichen kontinuierlich weiter. Über den Bildschirm „Spuren der Zeit“ können Spieler eine Zusammenfassung der Geschichte einsehen und ihr nächstes Ziel verfolgen.

Das Spiel nutzt das integrierte Mikrofon der Switch 2, sodass die Spieler zusätzlich zu den herkömmlichen Tastenbefehlen Okarina-Melodien summen können. Darüber hinaus lässt sich Ocarina of Time mit der Nintendo-Switch-App für Smartphones verknüpfen, sodass Spieler den Dienst „Zelda Notes“ nutzen können, der in den Nintendo Switch 2-Editionen von Breath of the Wild und Tears of the Kingdom eingeführt wurde. Damit lassen sich eine interaktive Karte anzeigen, der Spielfortschritt verfolgen, eine virtuelle Okarina spielen und Quizfragen beantworten.

Des Weiteren bietet das Remake von Ocarina of Time vollständige Sprachausgabe für die Charaktere in den Zwischensequenzen. Während es im Spiel nun möglich ist, nahtlos zwischen einigen Bereichen zu wechseln (beispielsweise beim Betreten von Gebäuden), gibt es in anderen Bereichen weiterhin einen Ladebildschirm, um das ursprüngliche Spielerlebnis zu bewahren.

Entwicklung und Veröffentlichung

Anfang September 2026 kamen durch einen frühen Eintrag auf der Produktseite des norwegischen Elektronikhändlers Elkjøp Gerüchte auf, dass Monolith Soft das Spiel entwickeln oder zumindest eine unterstützende Rolle einnehmen würde. Auch eine mögliche Involvierung von Grezzo wurde aufgrund ihrer vergangenen Entwicklungen (wie etwa Ocarina of Time 3D und Majora’s Mask 3D) diskutiert. Nintendo äußerte sich bislang jedoch nicht zu diesen Mutmaßungen.

The Legend of Zelda: Ocarina of Time wurde erstmals in einer Nintendo Direct am 9. Juni 2026 angekündigt. Im Rahmen der „Zelda 40th Anniversary Direct“ am 8. September 2026 wurden schließlich erste Gameplay-Ausschnitte gezeigt, und die Veröffentlichung für den 5. November 2026 bekannt gegeben.

Eine Nintendo Switch 2 im Zelda-Design sowie entsprechendes Zubehör sollen am 29. Oktober – eine Woche vor der Veröffentlichung des Spiels – auf den Markt kommen. Des Weiteren ist für 2027 die Veröffentlichung von Amiibo-Figuren geplant, die auf den jungen Versionen von Link und Zelda basieren und mit denen sich im Spiel spezielle Masken freischalten lassen. Die Veröffentlichung wird darüber hinaus eine limitierte Variante des Cover-Motivs enthalten, die mit einer Texturfolie versehen ist.

Rezeption

Vor der Veröffentlichung

Der am 9. Juni 2026 gezeigte Ankündigungstrailer wurde von vielen Spielern positiv aufgenommen, doch äußerten sich ebenfalls kritischere Stimmen, so auch die US-amerikanische Computerspielewebsite Polygon, welche die Kürze des Trailers bemängelte und dabei auf die bereits Monate im Voraus aufgekommenen Leaks verwies, laut denen ein Remake von Ocarina of Time in Entwicklung sei, und die Ankündigung daher keinerlei neue Informationen bereithalte.

Am 14. Juni 2026 wurde auf der Shop-Seite von Nintendo of America eine noch nicht veröffentlichte Beschreibung des Spiels entdeckt, in der „stunning visuals, updated designs, and timeless gameplay“ („atemberaubende Grafik, überarbeitete Designs und zeitloses Gameplay“) versprochen wurden. Dies ließ Journalisten vermuten, dass das Remake ein ähnliches Gameplay wie das Original bieten würde.

Der neue visuelle Stil sorgte unter den Fans der Serie für geteilte Meinungen. Nach der Vorstellung des Gameplays im Rahmen der Direct zum 40-jährigen Jubiläum verbreiteten sich im Internet zahlreiche negative Vergleiche mit DLSS 5 oder generativer KI. Jade King von GameSpot beschrieb die jungen Versionen von Link und Zelda als „unheimlich“. Ein beliebtes Meme in Bezug auf den Stil des Spiels war darüber hinaus die Aussage, Nintendo habe „diesen Typen“ engagiert („Nintendo hired that guy“) – eine humoristische Anspielung auf die weit verbreitete Meinung, dass das Spiel wie eine Reihe „hyperrealistischer“ Fan-Remakes von Ocarina of Time aussehe, die mithilfe der Unreal Engine erstellt wurden. Die Entscheidung von Nintendo, Ladebildschirme zwischen bestimmten Bereichen der Karte einzubauen (anstelle einer nahtlosen offenen Welt), um „das Gefühl des Originals zu bewahren“, wurde ebenfalls zu einem viel diskutierten Streitpunkt.

Andere wiederum lobten den visuellen Stil, insbesondere das detaillierte Umgebungsdesign. Der ehemalige Nintendo-Mitarbeiter Takaya Imamura, der als Artdirector an The Legend of Zelda: Majora’s Mask mitwirkte, äußerte die Vermutung, dass das Charakterdesign von japanischen Puppentheateraufführungen (人形劇, Ningyōgeki) inspiriert war, was manche als Erklärung für die „unheimlich“ wirkenden Modelle heranzogen. Wesley LeBlanc von Game Informer bezeichnete den überarbeiteten visuellen Stil als „stilisierten Realismus“. Einige Publikationen wiesen zudem darauf hin, dass anfängliche Kritik an der künstlerischen Ausrichtung eines Zelda-Spiels ein wiederkehrender Trend sei und bereits bei Spielen aufgetreten ist, die im Nachhinein positiver aufgenommen wurden, wie beispielsweise The Wind Waker, Breath of the Wild und Link’s Awakening.

Auch Nintendos „gewagte“ Entscheidung, das Spiel – das weithin als ihr wichtigster Release für das Jahr 2026 gilt – lediglich zwei Wochen vor der Veröffentlichung von Grand Theft Auto VI auf den Markt zu bringen, war Gegenstand von Diskussionen, wobei einige Medien die Situation mit dem „Barbenheimer“-Phänomen von 2023 verglichen.

Quellen und Überprüfung

Angepasst von Wikipedia. Der Text gehört den Autoren des Originalartikels und ist unter einer CC BY-SA 4.0-Lizenz verfügbar. Tabellen, Vorlagen und Fußnoten entfernt; Unten finden Sie Links zur Originalversion und zum Revisionsverlauf.

Aktualisierung des Quelltextes: 2026-09-28

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