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Commandos: Im Auftrag der Ehre

Commandos: Im Auftrag der Ehre (spanischer Originaltitel Commandos: Mas allá del deber, in Frankreich Commandos: Le sens du devoir und international Commandos: Beyond the Call of Duty) ist eine eigenständige Computerspiel-Erweiterung zu Commandos: Hinter feindlichen Linien, die am 30. März 1999 für Microsoft Windows erschien. Es stellt ein Echtzeit-Taktikspiel dar.

Spielprinzip

Der Kommandotrupp, bestehend aus den sechs aus dem Hauptprogramm bekannten Spezialisten, agiert hinter den feindlichen Linien durch gezielte, taktische Aktionen. Das Spiel bietet acht neue Hauptmissionen mit größeren Schauplätzen. Neben den acht Aufträgen stehen dem Spieler zwei Tutorials zur Verfügung, in denen man sich mit jeweils drei Spezialisten vertraut machen kann. Zusätzlich wurden die Kommandos mit neuen Fähigkeiten ausgestattet. Beispielsweise können gegnerische Soldaten bewusstlosgeschlagen und gefesselt werden. Das Spiel ist ohne das Hauptprogramm spielbar und verfügt ebenfalls über den bekannten Mehrspielermodus.

Rezeption

Die Erweiterung wurde ein Jahr später von der GameStar in ihrer Mai-Ausgabe ebenfalls positiv aufgenommen. Gunnar Lott urteilte, das Spiel sei sinnvoll „verbessert und noch schwerer.“ Gleichzeitig merkte er jedoch an, dass acht Level für den damaligen Verkaufspreis zu wenig seien.

Christian Bigge von PC Action bemerkte, dass das Spielprinzip zwar nicht mehr neuartig sei, aber weiterhin gut funktioniere. Die Erweiterung sei auf erfahrene Spieler zugeschnitten. Er kritisierte das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht, da die 8 Missionen eine sehr hohe Spieldauer besäßen. Er vergab eine Auszeichnung in Gold.

Die Zeitschrift PC Player vergab ebenso eine Auszeichnung in Gold. Thomas Werner bezeichnete das Spielprinzip als „eine spannendere Version von Schach“. Er lobte die Atmosphäre durch die historischen Filmsequenzen sowie die detaillierte Spielgrafik und die gute Sprachausgabe. Die Schauplätze seien originell inszeniert. Die Missionen seien extrem herausfordernd und böten stets mehrere Lösungswege.

Für Chris Peller von der Zeitschrift Power Play sei es eine konsequente Fortführung des Spielprinzips. Die Grafik sei ansprechend und das Gameplay nochmals verbessert. Das Spielkonzept bleibe faszinierend.

Quellen und Überprüfung

Angepasst von Wikipedia. Der Text gehört den Autoren des Originalartikels und ist unter einer CC BY-SA 4.0-Lizenz verfügbar. Tabellen, Vorlagen und Fußnoten entfernt; Unten finden Sie Links zur Originalversion und zum Revisionsverlauf.

Aktualisierung des Quelltextes: 2026-03-01

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