Urban Chaos: Riot Response ist ein Computerspiel von Rocksteady Studios aus dem Jahr 2006. Der Ego-Shooter wurde von Eidos Interactive für PlayStation 2 und Xbox veröffentlicht.
Handlung und Spielprinzip
Der Spieler übernimmt die Kontrolle über Nick Mason, ein Mitglied der Spezialeinheit T-Zero, und muss gegen Bandenterroristen kämpfen. Die Eishockeymasken tragenden Milizionäre der Burners terrorisieren Städte und legen ein Feuer nach dem anderen. Die Anschläge werden in Zwischensequenzen in einer fiktiven Nachrichtensendung kommentiert.
Bei Urban Chaos: Riot Response handelt es sich um einen linearen Ego-Shooter. In einzelnen Missionen bemannt der Spieler das MG eines Helikopters. Teil des Spiels ist das Retten von Zivilisten wie zum Beispiel bei Geiselnahmen. Dabei steht auch ein Einsatzschild zur Verfügung, das gegnerische Kugeln abblockt. Ein Belohnungssystem belohnt sowohl friedvollere Vorgehensweisen wie das Ausschalten von Gegnern mit Elektroschockern, als auch Kopfschüsse. Blutfontänen und Todesanimationen in Zeitlupe können im Spielmenü deaktiviert werden. Begleitet wird man häufig von computergesteuerten Einsatzkräften wie Feuerwehrmännern, Polizisten und Sanitätern.
Entwicklung
Das Spiel wurde ursprünglich unter dem Titel Roll Call entwickelt. Später wurde der Name dann zu Zero Tolerance geändert und schließlich wurde Urban Chaos: Riot Response daraus. Eidos hatte bereits 1999 ein Spiel mit dem Namen Urban Chaos veröffentlicht, das aber nichts mit Urban Chaos: Riot Response zu tun hat. Riot Response sollte eigentlich auch für PC veröffentlicht werden, erschien aber nur für die Konsolen PlayStation 2 und Xbox.
Rezeption
Urban Chaos: Riot Response erhielt laut Wertungsaggregator Metacritic gemischte oder durchschnittliche Wertungen, wobei die Versionen für PS2 und Xbox nahezu gleich abschnitten. Das auf Konsolenspiele spezialisierte Magazin GamePro empfand das Spiel insgesamt als zu abwechslungsarm. Bei der Zeitschrift Maniac wurde die sinnvolle Integration eines Polizeischildes sowie das motivierende Belohnungssystem ebenso wie das Missionsdesign und die Waffenauswahl gelobt, aber übertriebene Gewaltdarstellung und schwankende Gegner-KI kritisiert.
Laut dem Onlinemagazin 4Players hebe sich das Spiel kaum von der Konkurrenz ab. Filmische Stilmittel wie Zeitlupen-Effekte und geskriptete Ereignisse könne man zusammen mit der insgesamt guten Optik und der Havok-Physik allerdings durchaus etwas abgewinnen. Das IT-Magazin Golem kam zu dem Fazit, dass es sich bei Urban Chaos: Riot Response um einen soliden Shooter handle, dem man aber bei der Masse an Konkurrenzprodukten keine großen Chancen auf dem Markt einräumte. Hervorgehoben wurde die massive Gewaltdarstellung. Der Tester von Maniac empfand diese als geschmacklos.
Laut GameSpot seien die PlayStation-2- und Xbox-Version grafisch wie spielerisch praktisch identisch. Den einzigen nennenswerten Unterschied stelle der Online-Multiplayer dar, wo das Einrichten mit Xbox Live einfacher sei als mit der notwendigen Third-Party-Software auf PlayStation 2. GamePro schrieb hingegen, dass die Xbox-Fassung etwas detaillierter sei und es bei der PS2-Version gelegentlich zu leichten Rucklern komme, auch wenn die Grafik des Spiels sich auf beiden Konsolen sehen lassen könne und letztlich kein Unterschied bei der Wertung gemacht wurde.
Quellen und Überprüfung
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Aktualisierung des Quelltextes: 2026-09-05