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Star Trek: Starfleet Command

Star Trek: Starfleet Command ist ein Star-Trek-Computerspiel, das auf dem Tabletop-Spiel Star Fleet Battles basiert. Es wurde von 14° East und Quicksilver Software entwickelt und von Interplay Entertainment im Jahr 1999 veröffentlicht.

Star Trek: Starfleet Command basiert auf Figuren und Situationen aus Star Trek: Raumschiff Enterprise und ist ein Echtzeit-Taktikspiel im Weltraum.

Entwicklung

Im Jahr 2000 erschien eine erweiterte Version mit dem Titel „Star Trek: Starfleet Command – Gold Edition“. Sie enthält den neuesten Patch sowie alle Missionen, die von der offiziellen Website heruntergeladen werden konnten.

Die in Deutschland erschienene Version trägt den Beinamen „CAPTAIN’S EDITION“.

Spielprinzip

Hauptsächlich bewegt sich der Spieler auf einer Galaxiekarte, auf der er sein Raumschiff pro Zug einen Sektor bewegen kann. Die Art der Missionen wird zufällig bestimmt. In den Missionen steuert der Spieler dann sein Raumschiff in einer taktischen 3D-Ansicht, in der man das eigene Raumschiff so zu manövrieren hat, dass man sich feindlichen Raumschiffen nähert, um diese mit den Waffen zu zerstören oder durch Beamen von seinen Truppen erobern zu lassen. Außerdem gibt es verschiedene andere Ziele, die in der Missionsbeschreibung festgelegt sind, die zu Beginn jedes Szenarios bereitgestellt wird. Je nach konkreter Aufgabe kann dies die Interaktion mit verschiedenen Raumschiffen, Außerirdischen, Planeten und Objekten im Weltraum beinhalten.

Der Spieler kann aus folgenden Fraktionen wählen: Vereinigte Föderation der Planeten, Klingonische Reich, Romulanisches Imperium, Gorn, Hydranische Königreich, Lyranische Reich, Orion-Piraten.

Einzelspieler

Das Spiel enthält keine zentrale Kampagne, aber der Spieler kann in die Rolle eines Mitglieds einer von den sechs Fraktionen (nicht Orion-Piraten) schlüpfen, von denen jede über mindestens eine Eliteorganisation verfügt, deren Beitritt spezielle Missionen ermöglicht und verschiedene Geschichten erzählt. Trotz ihrer einzigartigen Geschichten liefern die Spezialmissionen jeder Fraktion wichtige Informationen über das Schicksal einer als „Organianer“ bekannten Rasse und warum sie aus der Galaxie verschwunden ist.

Mehrspielermodus

Hier kann der Spieler gegen Computergegner „offline“ oder „online“ gegen menschliche Spieler antreten.

Rezeption

Thomas Werner von PC Player gefiel die reduzierte zweidimensionale Echtzeitstrategie mit maximal drei Einheiten. Ihm fehlte es an Zwischensequenzen. Sein Kollege Roland Austinat bemängelte das Fehlen einer durchgängigen Rahmenhandlung. Er konnte sich gut in die aufwändigen Menüs einarbeiten und gefiel der „Variationsreichtum der dynamischen Kampagnen“. Er verglich das Spiel mit U-Boot-Simulationen.

Maik Wöhler von Power Play hingegen bezeichnete die Aufträge als zu willkürlich und die Befehle als zu rudimentär. Reinhard Fischer lobte in PC Joker Geräuschkulisse und Grafikeffekte sowie das Missionsdesign. Kritisch sah er die zweidimensionale Darstellung des Weltraums und die komplizierte Steuerung über Icons an.

Das Interface wurde ebenso von Herbert Aichinger PC Action bemängelt. Zudem kritisierte er das überbordende Micromanagement, fehlende Übersichtlichkeit und die lange Einarbeitungszeit. Die Redaktion von PC Games bemerkte ebenfalls Steuerungsprobleme in der Hitze des Gefechts. Man gab sich angetan von den Computergegnern, bemängelte jedoch, dass kein Anstieg des Schwierigkeitsgrades im Missionssystem erkennbar sei.

Quellen und Überprüfung

Angepasst von Wikipedia. Der Text gehört den Autoren des Originalartikels und ist unter einer CC BY-SA 4.0-Lizenz verfügbar. Tabellen, Vorlagen und Fußnoten entfernt; Unten finden Sie Links zur Originalversion und zum Revisionsverlauf.

Aktualisierung des Quelltextes: 2026-07-30

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