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Die Schlacht um Mittelerde 2 – Aufstieg des Hexenkönigs

Aufstieg des Hexenkönigs (engl. Rise of the Witch-king, kurz: ROTWK) ist ein Add-on zu dem Echtzeitstrategiespiel Die Schlacht um Mittelerde 2, das am 28. November 2006 weltweit veröffentlicht wurde, im Gegensatz zum Hauptprogramm jedoch nur für Windows. Inhaltlich spielt das Add-on vor dem Ringkrieg, einige Jahre nach dem Verlust des Einen Rings durch Isildur. Es bildet somit eine Überleitung zum Herr-der-Ringe-Epos. Der Hexenkönig startet einen Vernichtungsfeldzug gegen Arnor, das im Norden gelegene Königreich der Menschen. In der Einzelspieler-Kampagne hilft der Spieler zunächst dem Hexenkönig, sein eigenes Reich Angmar zu gründen und anschließend Arnor zu vernichten, bevor er im Epilog dem Erzähler und Helden Glorfindel hilft, zusammen mit Elrond und König Earnur von Gondor dieses Reich wieder zu zerschlagen, ohne jedoch den Hexenkönig zu vernichten.

Das Add-on bietet neue Helden und Einheiten, die weder in den Filmen noch in den Büchern erscheinen, sowie die neue Fraktion Angmar, die in den Spielmodi „Ringkrieg“ und „Gefecht“ auswählbar ist. Diese Fraktion befehligt Armeen bestehend aus Zuchtmeistern, Hügelmenschen, Wolfsreitern, Gundabad-Orks, Schwarzen Númenorern, Hügel- und Schneetrollen sowie Hexenmeistern. Die neuen Helden sind der Hexenkönig von Angmar, sein Handlanger Morgomir, der Grabunhold Karsh „der Flüsterer“, der als „Troll des Nordens“ bekannte Rogash sowie der Hügelthain Hwaldar „der Brigant“. Für die anderen Fraktionen wurden ebenfalls neue Einheiten und Helden ergänzt. Die Orks können nun Azog zur Unterstützung rufen, während die Zwerge auf die Hilfe von Brand, dem Prinzen von Thal, setzen. In der „Eigene-Helden“-Funktion stehen dem Spieler neue Waffen, Kleidung sowie zwei neue Troll-Arten zur Verfügung.

Handlung

Das Hexenkönigreich Angmar entsteht nach dem Zerfall des Menschenreichs Arnor durch interne Konflikte. Der Hexenkönig plant die Eroberung von Arnor und gründet mit seinem Handlanger Morgomir und dem Trollkrieger Rogash eine Armee. Die Macht Angmars wächst, als sie Gundabad-Orks auf ihre Seite ziehen. Im Teilreich Rhudaur vereinigt sich Hwaldar, Anführer der Hügelmenschen, mit dem Hexenkönig, sie erobern Rhudaur und zerstören die Festungen der Menschen von Arthedain. Der große Turm Amon Sul fällt in die Hände des Hexenkönigs, nachdem er die elbischen Mallornbäume in dessen Umland zerstört hat. König Arveleg flieht mit einem Palantír, einer Kristallkugel.

In Cardolan verhindert Arveleg Angriffe durch Vorhersagen. Der Hexenkönig zerstört die Macht des Palantírs, aber Splitter bleiben. In einem geschickten Plan unterwerfen Hwaldar und der Hexenkönig die Hügelgräber der Dúnedain. In einer Schlacht besiegt der Hexenkönig Cardolan und verwandelt Heerführer Carthaen in den Grabunhold Karsh. In Fornost konzentriert sich der Widerstand der Dúnedain. Elben planen die Zerstörung Angmars, scheitern jedoch bei der Belagerung von Carn Dûm. Die Festung erleidet dabei schwere Schäden. Der Hexenkönig lässt sie schleifen und zieht nach Fornost. Ein Bündnis von Elben und Menschen besiegt den Hexenkönig auf den Hügeln vor Fornost, was zum Ende von Angmar führt. Der Hexenkönig kehrt zu Sauron zurück.

In einem Epilog führt der Spieler die Streitkräfte von Gondor und den Elben, während sie in Vergeltung für die Zerstörung von Arnor in Angmar einmarschieren.

Rezeption

David Bergmann von PC PowerPlay gab sich dezent enttäuscht aufgrund zahlreicher Längen in der Handlung. Ihm gefielen jedoch die neuen Fraktionen und die verbesserte Spielbalance. Sein Kollege Rüdiger Steidle bemängelte, dass aus dem Hauptprogramm bekannte Probleme bei Performance und Verhalten der Spielfiguren nicht angegangen wurden. Christian Burtchen von PC Games hingegen bezeichnete die Geschichte als tempo- und abwechslungsreich. Die Kämpfe seien hektisch und mitunter chaotisch, was ihn jedoch nicht weiter störte. Der Basisaufbau sei hingegen unübersichtlich. Sein Kollege Andreas Bertitis von PC Action gefiel, dass das Spiel aus der Sicht eines Antagonisten gespielt werde. Für Marcel Kleffmann von 4Players fiel der Einzelspielerteil zu kurz aus und böte wenig kreative Aufgabenstellungen.

Quellen und Überprüfung

Angepasst von Wikipedia. Der Text gehört den Autoren des Originalartikels und ist unter einer CC BY-SA 4.0-Lizenz verfügbar. Tabellen, Vorlagen und Fußnoten entfernt; Unten finden Sie Links zur Originalversion und zum Revisionsverlauf.

Aktualisierung des Quelltextes: 2026-06-12

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