Star Trek: Starfleet Command III ist ein Star-Trek-Computerspiel. Es wurde von Taldren entwickelt und von Activision im Jahr 2002 veröffentlicht.
Star Trek: Starfleet Command III basiert auf Figuren und Situationen aus Raumschiff Enterprise – Das nächste Jahrhundert und ist ein Echtzeit-Taktikspiel. Das Spiel enthält die englische Originalstimme von Jean-Luc Picard (Patrick Stewart) und General Mi´Qogh wird von Brock Peters gesprochen.
Entwicklung
Es war der vierte Teil der Starfleet-Command-Reihe und eines der letzten Star-Trek-Spiele, die von Activision herausgebracht wurden.
Im September 2021 war das Spiel einer von sechs Star-Trek-Titeln, die anlässlich des 55-jährigen Jubiläums von Star Trek, auf GOG.com neu veröffentlicht wurden.
Es handelt in der Ära von Star Trek: The Next Generation, Deep Space Nine und Raumschiff Voyager und sollte an den damals bevorstehenden Film Star Trek: Nemesis anknüpfen.
Das Borg-Kollektiv war die vierte spielbare Fraktion, doch ihre Kampagne musste von der Activision-Website heruntergeladen werden und stand in keinem Zusammenhang mit der Hauptkampagne.
Vertonung
Für die Vertonung waren die Salami Studios verantwortlich. Die englischen Synchronsprecher sind
Spielprinzip
Das Spiel umfasst drei Kampagnen (Vereinigte Föderation der Planeten, Klingonisches Reich, Romulanisches Imperium) in denen durch die Steuerung von Raumschiffen Missionen absolviert werden.
Im Verlauf des Spiels besteht die Aufgabe des Spielers darin, zunächst im Dienst des Klingonischen Reiches verschiedene Aufgaben zu absolvieren. Die Handlung führt den Spieler am Ende in den Dienst des Romulanischen Reiches und schließlich der Vereinigten Föderation der Planeten.
Klingonisches Reich
Der Spieler beginnt als junger klingonischer Captain aus einem mächtigen Haus, erledigt Besorgungsmissionen und eskortiert schließlich einen Konvoi zu einer neuen Raumstation, die von der Föderation und den Klingonen betrieben wird, der Unity One.
Romulanisches Sternenimperium
Die Kampagne knüpft an die Klingonen-Kampagne an: Der Spieler schlüpft in die Rolle eines jungen romulanischen Captains unter der Obhut eines Admirals des Geheimdienstes Tal Shiar und beteiligt sich schließlich an den Bemühungen, die Unity One zu zerstören und einen Keil zwischen die Föderation und die Klingonen zu treiben.
Vereinigte Föderation der Planeten
Nachdem die „Unity One“ zerstört wurde und die Föderation und das Klingonische Reich am Rande eines Krieges stehen, schlüpft der Spieler in die Rolle eines jungen Sternenflottenkapitäns, der von Captain Jean-Luc Picard rekrutiert wird, um bei der Untersuchung der Katastrophe der „Unity One“ zu helfen und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.
Rezeption
Die Einarbeitung in die Bedienung sei kompliziert, wobei das Tutorial weitschweifig, umständlich und verwirrend sei, meinte Thomas Weiss von PC Games. Danach böte das Spiel Gefechte mit rollenspielartiger Progression und motivierende Story-Missionen, die nur mit der richtigen Ausrüstung und Taktik zu gewinnen seien. Peter Grubmair von Gamezone.de bemerkte hingegen, dass die Oberfläche im Vergleich zum Vorgänger vereinfacht wurde. Ihm gefiel der Mehrspielermodus. Für Benjamin Bezold hingegen blieben die Kämpfe zu langatmig. Er kritisierte, dass nur zwischen den Missionen gespeichert werden könne sowie zahlreiche Programmabstürze.
Quellen und Überprüfung
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Aktualisierung des Quelltextes: 2026-08-03