1914 – The Great War ist ein Computer-Strategiespiel aus dem Jahr 2002, das im Ersten Weltkrieg angesiedelt ist. Es handelt sich um ein rundenbasiertes Strategiespiel, das vom Bochumer Entwicklerstudio TriNodE Entertainment für Microsoft Windows entwickelt und vom österreichischen Publisher JoWooD Entertainment veröffentlicht wurde.
Spielprinzip
Das 3D-Spiel wird aus einer schrägen Vogelperspektive gespielt. Es gibt eine deutsche und eine alliierte Kampagne mit insgesamt 30 Missionen (15 pro Kampagne). Das Spiel ist rundenbasiert und spielt im Ersten Weltkrieg.
Entwicklung
Entwickelt wurde das Spiel vom Bochumer Entwickler TriNodE Entertainment, der dafür eine selbst entwickelte 3D-Engine verwendete, die bereits beim ein Jahr zuvor erschienenen RIM Anwendung fand. TriNodE musste noch vor Fertigstellung von 1914 – The Great War 2002 Insolvenz anmelden. Kurze Zeit später wurde das Unternehmen mit 20 Angestellten aufgelöst. Begonnen wurde die Entwicklung unter Publisher Ravensburger Interactive Media beziehungsweise dessen Spielelabel Fishtank Interactive, das 2002 von JoWooD übernommen wurde. Das Spiel von Publisher JoWooD erreichte im Juli 2002 Goldstatus und wurde am 9. August 2002 veröffentlicht.
Rezeption
Der Tester des Spielemagazins PC Action kritisierte die Gegner-KI. Die strategische Herausforderung komme nur durch die zahlenmäßige Überlegenheit der Computerarmeen zustande. Laut dem Fazit von PC Games sei gerade die akkurate Umsetzung der Grabenkämpfe des Ersten Weltkriegs das spielerische Problem, da die Stellungsgefechte recht statisch seien. Die Klasse des Quasi-Vorgängers RIM werde nicht erreicht.
Das Onlinemagazin 4Players empfand die Umsetzung trotz des weitgehend unverbrauchten Szenarios des Ersten Weltkriegs als enttäuschend. Die Grafik sei unansehnlich, die Schlachten liefen immer wieder ähnlich ab und die Inszenierung werde den realen Schlachten nicht gerecht. Für GameStar mache das Spiel dank unverbrauchtem Szenario und leicht zugänglicher Steuerung Spaß. Der Tester störte sich aber daran, dass man immer nur zuerst ziehen und dann schießen könne und nicht umgekehrt. Bei Gameswelt empfand man die Umsetzung als lieblos und riet vom Kauf ab.
Quellen und Überprüfung
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Aktualisierung des Quelltextes: 2026-08-08