Star Trek: Encounters ist ein Star-Trek-Computerspiel für PlayStation 2. Es ist ein Echtzeit-Taktikspiel im Star-Trek-Universum, in dem Raumschiffe und Figuren aus fünf Star-Trek-Fernsehserien vorkommen.
Entwicklung
Es wurde von den 4J Studios entwickelt und von Bethesda Softworks in den USA und Ubisoft in der EU im Jahr 2006 für die PlayStation 2 veröffentlicht.
Spielprinzip
Der Spieler schlüpft in die Rolle des Kapitäns eines Raumschiffs. Das Spiel ist in zwei Hauptabschnitte unterteilt.
Episoden
Der erzählerische Teil des Spiels besteht aus sechs Abschnitten, genannt Episoden. Fünf davon basieren auf Fernsehserien (Star Trek: Enterprise, Star Trek: Raumschiff Enterprise, Raumschiff Enterprise – Das nächste Jahrhundert, Star Trek: Deep Space Nine, Star Trek: Raumschiff Voyager), während der sechste Abschnitt auf der Enterprise-E basiert, die erstmals in Star Trek: Der erste Kontakt zu sehen war.
Gefecht
Im Modus Gefecht stehen Einzel- und Mehrspieleroptionen zur Verfügung, wobei die Ziele in beiden Modi identisch sind. Er wird in 3 Kategorien aufgeteilt
Im Zweikampf-Modus kann der Spieler ein Schiff auswählen, das er steuern möchte (auch freigeschaltete Schiffe feindlicher Fraktionen) und ein gegnerisches Schiff, gegen das er antreten will. Anschließend legt der Spieler das Punktelimit oder die Anzahl der Abschüsse fest.
In Schlacht wählt der Spieler eine voreingestellte Gruppe von drei Schiffen aus, um gegen eine andere Gruppe von drei Schiffen anzutreten. Der Spieler beginnt zunächst mit Schiff 1, ebenso wie der Gegner. Wenn das erste Schiff des Spielers oder des Gegners zerstört wird, erscheint der Spieler oder der Gegner mit Schiff 2 wieder, und wenn Schiff 2 zerstört wird, mit Schiff 3. Derjenige, der als Erster alle drei Schiffe des Gegners zerstört, gewinnt.
Im Modus Attacke kann der Spieler nur aus den im Spiel aktuell freigeschalteten Sternenflottenschiffen wählen. Sobald ein Raumschiff ausgewählt wurde, muss der Spieler ununterbrochen gegen eine endlose Welle von Schiffen kämpfen. Das Ziel ist es, so viele Wellen wie möglich zu zerstören. Die Wellen werden zunehmend schwieriger, da mit jeder neuen Welle immer mehr und immer mächtigere Schiffe auftauchen.
Rezeption
Das Lizenzspiel konnte die Kritiker nicht überzeugen. Benjamin Schmädig von 4Players betitelte es als „lieblose Ballerei“. Es böte weder glaubhafte Charaktere noch eine spannende Handlung. Spielerisch zögen sich die Aufträge in die Länge und böten keinerlei Abwechslung. Robert Bannert von M! Games bemerkte zwar eine gewisse Vorlagentreue bei der Darstellung der Raumschiffe. Dennoch bleibe das Spiel völlig austauschbar. Ihm gefiel die anfangs gewöhnungsbedürftige Steuerung.
Quellen und Überprüfung
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Aktualisierung des Quelltextes: 2026-08-03