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Cryogear

Cryogear ist ein Indie-Spiel des Schweizer Entwicklerstudio Polarity Flow aus dem Genre der Metroidvania-Plattformer. Es erschien am 15. August 2019 für Nintendo Switch und am 17. April 2020 für Xbox One und Microsoft Windows. Es wurde bis Anfang 2020 in Fahrweid entwickelt, danach in Bergdietikon.

Spielprinzip

Cryogear findet in einer zweidimensionalen Open-World mit über 50 Gebieten statt. Die Grafik weist einen Pixel-Art-Stil auf. In dieser Science-Fiction-Zukunft steuert der Spieler die Spielfigur G.3.4.R, einen Klon, und kämpft gegen verschiedene Roboter, um eine feindliche KI, die Emperor AI, zu besiegen. Das Spiel verfügt zusätzlich über einige Aspekte von Rollenspielen (RPGs), wie ein Inventar und sammelbare Gegenstände. Am Anfang besitzt die Spielfigur nur ein Rohr, mit dem sie sich wehren kann, danach erhält sie aber ein Gewehr. An Cloudspeicher-Kontrollpunkten kann der Spieler seinen Fortschritt speichern.

Rezeption

Eine Rezension in Nintendo World Report von J.P. Corbran lobte die neuen Ideen, die Cryogear zu dem Metroidvania-Genre brachte, kritisierte aber die Plattformer-Steuerung als zu steif und das Kampfsystem als zu einfach. Corbran kritisierte auch den fehlenden Kontrast zwischen Spielgebieten, der zu Verwirrung führe. The Xbox Hub beschrieb Cryogear als Soulslike und verglich es mit Blade Runner und Altered Carbon. In seiner Rezension lobte der Journalist Darren Edwards das Head-up-Display (HUD), den Grafikstil, den Soundtrack und, im Gegensatz zu Corbran, die Abwechslung zwischen den Spielbereichen. Die feindlichen Roboter hingegen fand Edwards zu wenig vielfältig. Er bezeichnete den Schwierigkeitsgrad als „nicht das schwierigste“. Insgesamt beschrieb er aber Cryogear als „solide“.

Nico Schluchter von Games.ch bemängelte die zahlreichen blockierenden Programmfehler. Trotz guter Präsentation fehle der Feinschliff. Bei der Nutzerführung, der zu ungenauen Steuerung und dem unübersichtlichen Leveldesign besäße das Spiel zu viele Schwächen. Max Kluge von ntower bezeichnete die Aufmachung als stilsicher. Er fühlte sich vom Kampfsystem an ältere Metroid-Spiele erinnert. Es bleibe jedoch sehr unübersichtlich. Für Thomas Nickel von M! Games verbinde es gekonnt bekannte Spieleelemente und punkte bei dem Soundtrack.

Quellen und Überprüfung

Angepasst von Wikipedia. Der Text gehört den Autoren des Originalartikels und ist unter einer CC BY-SA 4.0-Lizenz verfügbar. Tabellen, Vorlagen und Fußnoten entfernt; Unten finden Sie Links zur Originalversion und zum Revisionsverlauf.

Aktualisierung des Quelltextes: 2026-04-26

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