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Game & Watch Gallery Advance

Game & Watch Gallery Advance ist eine Videospielsammlung, die von Tose entwickelt und von Nintendo am 25. Oktober 2002 zunächst in Europa und drei Tage später unter dem Namen Game & Watch Gallery 4 in Nordamerika für den Game Boy Advance veröffentlicht wurde. Auf der Virtual Console der Wii U erschien das Spiel am 10. Dezember 2015 in Europa und am 16. März 2016 erstmals in Japan, unter dem Namen ゲームボーイギャラリー4(, Hepburn: Gēmu Bōi Gyararī 4), übersetzt Game Boy Gallery 4, sowie am 7. April 2016 in Nordamerika.

Die Sammlung enthält insgesamt 20 Spiele, welche ursprünglich von 1980 bis 1989 für Nintendos Game & Watch erschienen sind. Von Beginn an anwählbar sind die sechs Spiele Fire, Boxing, Rain Shower, Mario's Cement Factory, Donkey Kong Jr. und Donkey Kong 3 sowie freischaltbar die fünf weiteren Spiele Chef, Mario Bros., Donkey Kong, Octopus und Fire Attack. Neben einer originalgetreuen Umsetzung („Classic“) sind für diese elf Spiele auch modernere Fassungen mit Charakteren aus dem Super-Mario-Franchise („Modern“) verfügbar. Zusätzlich können neun weitere Game-&-Watch-Spiele freigeschaltet werden, für die aber nur eine originaltreue „Classic“-Version spielbar ist: Manhole, Tropical Fish, Mario's Bombs Away, Parachute, Bomb Sweeper, Climber, Safe Buster, Life Boat und Zelda. Jedes Spiel verfügt in jeder verfügbaren Fassung über die Schwierigkeitsgrade „Easy“ und „Hard“, welche separate Highscores zählen.

Es ist der Nachfolger von Game Boy Gallery (1995), Game & Watch Gallery (1997), Game & Watch Gallery 2 (1997) und Game & Watch Gallery 3 (1999) und der Vorgänger von Game & Watch Collection (2006) und Game & Watch Collection 2 (2008).

Gameplay

In den elf enthaltenen Spielen, die über „Classic“- und „Modern“-Varianten verfügen, gibt es, in jedem verfügbaren Modus und Schwierigkeitsgrad für eine vorgebene Anzahl erreichter Punkte je einen sammelbaren Stern. So können in einem Spielmodus auf einem Schwierigkeitsgrad bis zu fünf Sterne gesammelt werden, was in allen Modi und Schwierigkeitsgraden insgesamt 220 Sternen entspricht (Die Spiele, welche nur über einen „Classic“-Modus verfügen, geben keine Sterne). Mit den Sternen schaltet man Inhalte im „Gallery Corner“ frei, beispielsweise bei vier Sternen das „Museum“ oder bei sieben Sternen das erste freischaltbare Spiel Chef. Mit immer mehr verdienten Sternen werden immer mehr Screenshots mit Veröffentlichungsdatum und kurzer Beschreibung zu neun verschiedenen Spielen, welche von 1981 bis 1989 als Game & Watch erschienen sind, im „Museum“ und weitere klassische Spiele freigeschaltet.

Erreicht man in einem Spiel auf „Modern“ und „Hard“ alle fünf Sterne, schaltet man einen noch schwereren Schwierigkeitsgrad namens „Star Mode“ für das jeweilige Spiel frei (ausgenommen Donkey Kong 3 und Boxing).

Erstveröffentlichung für Game & Watch am 31. Juli 1980. Aus einem brennenden Gebäude am linken Bildschirmrand springen Spielfiguren in die Tiefe. Man steuert ein Duo aus Feuerwehrmännern, welche ein Sprungtuch spannen und die fallenden Spielfiguren auffangen müssen. Diese prallen dann noch mehrmals ab und müssen an mehreren Punkten nochmals aufgefangen werden, ehe sie am rechten Bildschirmrand am Notarztwagen ankommen. In der modernen Fassung besteht das Duo mit dem Spruchtuch aus Mario und Luigi, welche die aus einem brennenden Schloss springenden Toads und gelegentlich Yoshi, Donkey Kong Jr. oder einen Power-Stern auffangen und zu einem Pilzwagen am rechten Bildschirmrand befördern müssen. Jeder Kontakt mit dem Spruchtuch bringt einen Punkt und das Spiel endet, wenn zu viele der zu rettenden Spielfiguren auf dem Boden aufgeschlagen sind.

Erstveröffentlichung für Game & Watch am 31. Juli 1984. Man steuert einen Boxer und steht einem gegnerischen Boxer direkt gegenüber. Auf Tastendruck nach oben oder unten wird die Position der eigenen Boxhandschuhe auf eine der zwei Höhen geändert und man blockt automatisch gegnerische Schläge, wenn diese auf die eigenen Boxhandschuhe treffen. So gilt es, die eigenen Schläge auf Tastendruck entweder ins Gesicht oder auf Bauchhöhe des Gegners zu landen, wenn die entsprechende Stelle nicht geblockt wird. Jeder Kampf beginnt mit bei beiden Boxern 50 Energieeinheiten, die mit jedem erfolgreichen Schlag unterschiedlich stark sinken. Sinkt die Anzeige auf 0, erzielt man einen Knockout und erhält damit einen Punkt. In der modernen Fassung spielt man als Luigi und tritt nacheinander gegen Wiggler, Big Boo und Waluigi an. Das Spiel endet, wenn man selbst k. o. geht.

Erstveröffentlichung für Game & Watch am 17. August 1983. Man steuert eine Spielfigur, welche sich an einem zweistöckigen Haus befindet, an dem vier Wäscheleinen mit je eins bis zwei Kleidungsstücken angebracht sind. Da es zu regnen beginnt, drohen Regentropfen auf die Kleidung zu fallen und man soll jede der vier Wäscheleinen auf Knopfdruck ziehen und somit die Position der Kleidungsstücke leicht verschieben, damit diese nicht nass werden, kann jedoch immer nur an einer Wäscheleine gleichzeitig stehen. In der modernen Fassung spielt man als Mario und an einem Baum sind vier Seile gespannt, auf denen sich Luigi, Yoshi, Wario und Donkey Kong Jr. befinden. Aus der Baumkrone wirft Bowser Bomben auf die vier Charaktere und Mario muss die Seile bewegen, um die anderen vor den Bomben zu beschützen.

Dabei taucht auch gelegentlich Waluigi auf und zieht an Warios Seil, zudem klettert Donkey Kong Jr. von selbst an seinem Seil herum, was die Aufgabe erschwert. Für jeden Regentropfen bzw. Bombe, welche eine Wäscheleine bzw. Seil passiert, ohne die Kleidung bzw. Charakter zu berühren, gibt es einen Punkt und das Spiel endet, wenn dies zu oft nicht verhindert werden konnte.

Erstveröffentlichung für Game & Watch am 16. Juni 1983. Auf einem Stahlträgergerüst steuert man Mario über feste und teils bewegliche Plattformen. Darüber füllen sich Behälter mit Zement und wenn sich diese gefüllt über einer Klappe befinden, muss Mario im richtigen Zeitpunkt einen Hebel betätigen, damit der Zement in die darüberliegende Schüssel gekippt wird. Dies wird über drei Etagen wiederholt, ehe der Zement in einem Auto auf der untersten Ebene gelangt. Mit den beweglichen Plattformen kann man die Etage wechseln, aber auch herunterfallen und sich verletzen. Zudem befinden sich Schüsseln und Autos auf beiden Seiten der Fabrik. In der modernen Fassung handelt es sich statt Zement offensichtlich um Teig, denn hier kommt die Masse auf der untersten Ebene als Keks an und wird von Yoshi sowie Toad in Empfang genommen.

Zudem schleusen sich auch zufällig Buu Huus in die Behälter, sodass der Teig schneller mit dem Hebel eine Etage tiefer gebracht werden sollte. Jedes erfolgreiche Weiterleiten des Zements bzw. Teigs gibt einen Punkt und das Spiel endet, wenn Mario zu oft stürzte oder Hebel zum falschen Zeitpunkt betätigt wurden.

Erstveröffentlichung für Game & Watch am 26. Oktober 1982. Man steuert Donkey Kong Jr. durch den Dschungel, muss Gegnern wie Vögeln oder Krokodilen ausweichen und an einer Ranke hochklettern, um Mario und den in einem Käfig eingesperrten Donkey Kong zu finden. Optional können Kokosnüsse berührt werden, welche dann herunterfallen und möglicherweise Gegner treffen und besiegen. Mit einem gezielten Sprung muss Donkey Kong Jr. den Schlüssel greifen und direkt ins Schloss des Käfigs stecken. Nach vier erfolgreichen Durchläufen ist Donkey Kong befreit und das Spiel beginnt von vorne. In der modernen Fassung ist das Spiel grundsätzlich dasselbe, jedoch handelt es sich bei den Gegnern diesmal um Gumbas, Kugelwillis oder Möwen. Zudem gibt es drei verschiedene Level mit unterschiedlichen Levelverläufen. Punkte gibt es für das Besiegen von Gegnern, Einsetzen des Schlüssels und Befreien von Donkey Kong und das Spiel endet, wenn Donkey Kong Jr. zu oft von Gegnern berührt wurde.

Erstveröffentlichung für Game & Watch am 20. August 1984. Man steuert einen Charakter namens Stanley über drei Etagen und muss am rechten Bildschirmrand Tropfen auffangen, um einen Sprühstoß in Richtung auf Donkey Kong am linken Bildschirmrand zu schießen, welcher jedoch dasselbe versucht. Sich dazwischen befindliche Bienen werden bei jedem erfolgreich getroffenen Sprühstoß in die Richtung des jeweiligen Gegners befördert. In der modernen Fassung steuert man in einem Geisterhaus statt Stanley diesmal Mario, schießt Seifenblasen in die Richtung des jeweils anderen und statt Bienen versucht man Buu Huus und Feuerbälle zu Donkey Kong zu befördern. Jeder Treffer gibt dabei einen Punkt, wenn Donkey Kong von einer Biene gestochen bzw. von einem Buu Huu oder Feuerball getroffen wird, gibt das 10 Punkte und das Spiel endet, wenn man selbst dreimal von gestochen oder getroffen wurde.

Erstveröffentlichung für Game & Watch am 8. September 1981. Man steuert einen Chefkoch, der in seiner Küche die drei Zutaten Fleisch, Wurst und Fisch mit seiner Pfanne immer wieder weit in die Luft befördert und mit seiner Pfanne auch jedes Mal wieder auffangen muss. Eine Katze auf einem Regal hält manchmal einzelne Zutaten mit einer Gabel in der Luft fest, sodass die Zutaten unterschiedlich schnell fallen können. Fällt eine Zutat auf den Boden, wird diese von einer Maus mit Gabel geschnappt, welche daraufhin schnell wegrennt. In der modernen Fassung sind Mario und Luigi am Kochen und Luigi wirft die Zutaten stets hinter sich. Der Spieler steuert Prinzessin Peach, welche die Zutaten in der Küche laufend mit ihrer Pfanne auffangen und in der Luft halten muss. Am unteren Bildrand wartet ein Yoshi und Peach muss die Zutaten an der richtigen Stelle fallenlassen, damit Yoshi die Speisen isst.

Mit jeder Berührung mit der Pfanne wird eine Zutat mehr durchgebraten und gibt mehr Punkte, wenn Yoshi sie verspeist. Jede Berührung einer Zutat mit der Pfanne oder Verfütterung an Yoshi gibt Punkte und das Spiel endet, wenn zu oft Zutaten auf den Küchenboden gefallen sind.

Erstveröffentlichung für Game & Watch am 14. März 1983. Man steuert Mario und Luigi vertikal an Leitern entlang. Es erscheinen Kuchen, die auf fünf Förderbändern entlanglaufen müssen und am Ende eines Förderbandes muss eine der Spielfiguren stehen, um den Kuchen automatisch auf das nächste Förderband zu legen. Nach dem letzten Förderband wirft Luigi den fertigen Kuchen auf einen LKW, der bei voller Ladung abfährt. In modernen Fassung gibt es inhaltlich vom Gameplay keine Unterschiede: Neben der grafischen Aufwertung geschieht das Spiel unter Aufsicht von Bowser, der jedoch keinen Einfluss auf das Spielgeschehen hat und Wario agiert als LKW-Fahrer. Für jede Berührung mit einer Torte gibt es einen Punkt, für das volle Beladen eines LKW gibt es zehn Punkte und das Spiel endet, wenn Torten zu oft herunterfallen.

Erstveröffentlichung für Game & Watch am 3. Juni 1982. Man steuert Mario über Stahlträger und muss auf dem Weg rollenden Fässern durch Springen ausweichen und Leitern hinaufklettern. An manchen Stellen ist das Springen durch andere Stahlträger nicht möglich, um die Situation zusätzlich zu erschweren. Auf der dritten Etage muss auf Knopfdruck ein Kran herbeigeholt werden, damit Mario zum Schluss auf einen Haken eines Krans nach ganz oben zu Donkey Kong und Pauline gelangen kann, um eine von vier Sicherungen zu lösen. Dies muss noch dreimal wiederholt werden, sodass nach der vierten gelösten Sicherung Donkey Kong in die Tiefe fällt. Auch in der modernen Fassung muss Mario rollenden Fässern durch Springen ausweichen und Leitern hinaufklettern, um zu Donkey Kong und diesmal Prinzessin Peach zu gelangen.

Man beginnt in einem Fabriklevel, wechselt nach mehreren Wiederholungen in ein Dschungellevel mit Ranken statt Leitern und schließlich in ein Wolkenlevel, ehe der Loop wieder im Fabriklevel beginnt, dann aber zusätzlich mit Parakoopas als Gegnern auf dem Weg. Für jedes übersprungene Fass und jedes Erreichen des Ziels gibt es Punkte und das Spiel endet, wenn Mario zu oft Schaden genommen hat.

Erstveröffentlichung für Game & Watch am 16. Juli 1981. Während ein Boot an der Wasseroberfläche treibt, betreten nacheinander die Taucher, welche man steuert, den Meeresgrund und laufen auf Tastendruck zu einem versunkenen Schiff mit einer Schatzkiste voller Gold. Es gilt, möglichst viel Gold aus der Schatzkiste einzusammeln und zur Oberfläche zum Boot zurückzukehren. Dabei muss man den Tentakeln eines riesigen Oktopus ständig ausweichen, welcher den Schatz bewacht. In der modernen Fassung bleibt Prinzessin Peach permanent an Bord des Boots und Mario muss zur Schatzkiste (diesmal ohne Schiffswrack) heruntertauchen. Jedes an die Wasseroberfläche gebrachte Goldstück gibt einen Punkt und das Spiel endet, wenn man zu oft vom Oktopus gegriffen und verspeist wurde.

Erstveröffentlichung für Game & Watch am 26. März 1982. Man steuert eine Spielfigur mit Hammer auf einem Wachturm. Von links und rechts erscheinen auf je zwei Ebenen ständig Indianer mit Fackeln, welche diese auf die Spielfigur werfen. Zum richtigen Zeitpunkt muss man daher geworfene Fackeln der oberen Ebene mit dem Hammer abwehren oder den Indianern der unteren Ebene mit dem Hammer auf den Kopf schlagen, um die Gefahr abzuwehren. In der modernen Fassung spielt man Wario mit einem Hammer und muss sich näherende Kugelwillis und Bob-ombs auf Tastendruck mit dem Hammer abwehren. Hier erscheinen selten auch Hühner, welche sich schneller bewegen oder Äpfel, welche Wario nicht abwehren muss, sondern bei Kontakt automatisch isst. Für jeden Treffer mit dem Hammer gibt es einen Punkt und das Spiel endet, wenn Gefahren nicht oft genug abgewehrt werden konnten; Hierbei wird in der modernen Fassung in diesem Fall eine goldene Wario-Statue zerstört.

Erstveröffentlichung für Game & Watch am 29. Januar 1981. Wird freigeschaltet nach 80 erhaltenen Sternen anderer Spiele und ist nur als klassische Spielvariante verfügbar. Auf zwei Brücken, auf welchen Fußgänger entlanglaufen, bestehen jeweils zwei Lücken. Es kann immer nur eine der insgesamt vier Lücken ausgewählt sein, die für diesen Moment passierbar gemacht wird, um den Fußgängern die Überquerung zu ermöglichen. Jede Überquerung bringt einen Punkt und das Spiel endet, wenn zu viele Fußgänger in den Abgrund gefallen sind.

Erstveröffentlichung für Game & Watch am 6. Juli 1985. Wird freigeschaltet nach 90 erhaltenen Sternen anderer Spiele und ist nur als klassische Spielvariante verfügbar. In einem Zimmer springen Fische aus einem Aquarium am rechten Bildschirmrand im hohen Bogen nach links. Man steuert eine Spielfigur mit Goldfischglas in den Händen, welche die springenden Fische mit diesem Glas auffangen muss, da diese auf dem Boden sonst von einer Katze gefressen werden. Die Fische springen dabei sofort automatisch wieder weiter nach links aus dem Glas heraus, bis sie im anderen Aquarium am linken Bildschirmrand im Ziel angekommen sind. Jedes Auffangen eines Fischs bringt einen Punkt und das Spiel endet, wenn zu viele Fische nicht aufgefangen werden konnten.

Erstveröffentlichung für Game & Watch am 10. November 1983. Wird freigeschaltet nach 100 erhaltenen Sternen anderer Spiele und ist nur als klassische Spielvariante verfügbar. Man steuert Mario, der am linken Bildschirmrand eine Bombe in die Hände gedrückt bekommt und sie einer anderen Spielfigur am rechten Bildschirmrand übergeben soll. Auf dem Weg befinden sich aber fünf Palmen mit je einer gegnerischen Spielfigur, welche mit Fackeln versuchen, die Bombe in Marios Händen zu entzünden. Es muss also darauf geachtet werden, das Feuer mit der Bombe in der Hand zu vermeiden, da sie sonst in Marios Händen explodiert. Auch verläuft auf dem Boden eine Ölspur und Gegner werfen Zigaretten auf das Öl, welches dann die Bombe ebenfalls entzünden kann.

Jede erfolgreich zum rechten Bildschirmrand gebrachte Bombe wird auf einer der Palmen platziert und wenn fünf Bomben ohne Missgeschick zum rechten Bildschirmrand gebracht werden konnten, werden alle fünf Gegner gleichzeitig in die Luft gesprengt. Jeder Schritt und Abgeben einer Bombe bringt Punkte und das Spiel endet, wenn zu viele Bomben in Marios Händen explodiert sind.

Erstveröffentlichung für Game & Watch am 19. Juni 1981. Wird freigeschaltet nach 110 erhaltenen Sternen anderer Spiele und ist nur als klassische Spielvariante verfügbar. Auf dem Meer zwischen zwei Inseln steuert man eine Spielfigur auf einem Ruderboot und aus einem Helikopter springen andere Figuren mit Fallschirmen, die man an der richtigen Stelle mit seinem Ruderboot auffangen muss, da sie sonst ins Wasser fallen und von Haien gefressen werden. Jede gerettete Figur bringt einen Punkt und das Spiel endet, wenn zu viele der zu rettenden Spielfiguren ins Wasser gefallen sind.

Erstveröffentlichung für Game & Watch am 15. Juli 1987. Wird freigeschaltet nach 120 erhaltenen Sternen anderer Spiele und ist nur als klassische Spielvariante verfügbar. Nachdem ein Bösewicht mehrere Bomben in einen Brunnen warf, steuert man einen Polizisten als Spielfigur, welcher in den Brunnen springt und innerhalb kleiner Zeitlimits die Bomben aus Labyrinthen, bestehend aus verschiebbaren Steinwänden, finden muss und damit automatisch entschärft. Je schneller die Bombe erreicht wird, desto mehr Punkte als Zeitbonus erhält man und das Spiel endet, wenn man zu oft nicht innerhalb des Zeitlimits die Bombe erreichen konnte.

Erstveröffentlichung für Game & Watch am 22. Juli 1986. Wird freigeschaltet nach 130 erhaltenen Sternen anderer Spiele und ist nur als klassische Spielvariante verfügbar. Man steuert eine Spielfigur, welche auf Knopfdruck springt und Ebene für Ebene hochspringen muss. Bei jeder erschlossenen Ebene wird jeweils eine neue Ebene an oberster Stelle eingefügt und die unterste Ebene fällt weg. Wenn die Plattformen bei Sprüngen im Weg sind, werden diese einmal zunächst schmaler und verschwinden schließlich bei der zweiten Berührung. Zudem tauchen laufende und fliegende Gegner auf, denen es auszuweichen gilt. Jede erklommene Ebene gibt einen Punkt und das Spiel endet, wenn man zu oft hinunterfiel oder Gegner berührte.

Erstveröffentlichung für Game & Watch am 6. Januar 1988. Wird freigeschaltet nach 140 erhaltenen Sternen anderer Spiele und ist nur als klassische Spielvariante verfügbar. Ein Räuber wirft ständig Bomben an drei Stellen in den Keller einer Bank. Man steuert einen Polizisten als Spielfigur im Keller dieser Bank, der bis zu drei Bomben aufnehmen kann und in ein Feuer am linken Bildschirmrand werfen muss. Gelingt dies oft genug, entzündet sich und explodiert der Bombenvorrat des Räubers. Für jede aufgefangene Bombe gibt es Punkte und das Spiel endet, wenn man zu oft die herunterfallenden Bomben nicht auffangen konnte, woraufhin der Banktresor geknackt wird und der Räuber das Geld darin stiehlt.

Erstveröffentlichung für Game & Watch am 21. Oktober 1983. Wird freigeschaltet nach 150 erhaltenen Sternen anderer Spiele und ist nur als klassische Spielvariante verfügbar. In der Mitte des Bildschirmes brennt ein großes Schiff und ständig springen Figuren von Bord dieses Schiffes, die man an der richtigen Stelle mit zwei gleichzeitig steuerbaren Plattformen auffangen muss, da sie sonst ins Wasser fallen und von Haien gefressen werden. Jede gerettete Figur bringt einen Punkt und das Spiel endet, wenn zu viele der zu rettenden Spielfiguren ins Wasser gefallen sind.

Erstveröffentlichung für Game & Watch am 26. August 1989. Wird freigeschaltet nach 160 erhaltenen Sternen anderer Spiele und ist nur als klassische Spielvariante verfügbar. Man steuert Link auf einer Plattform beliebig nach links oder rechts und muss einen Gegner am rechten Bildschirmrand mit Schwerthieben auf Knopfdruck besiegen, gleichzeitig aber die Schläge des Gegners auf Knopfdruck mit dem Schild abwehren. Erschwerend kommt hinzu, dass Skelette auf der unteren Ebene mit Dolchen Link auf der oberen Ebene zu verletzen versuchen, weswegen man den Dolchstößen der Skelette dabei ebenfalls ausweichen soll. Gelegentlich taucht ein Geist auf, der einen Pfeil in Richtung von Links Rücken schießt, den man abwehrt, indem man den Schild für diesen Moment nach hinten richtet.

Wurden einige dieser Gegner besiegt, muss Link zudem einen großen Drachen besiegen, indem er seinen Feuergeschossen und Schweifstichen ausweicht und im richtigen Moment mit Schwerthieben zuschlägt. Nach dem Sieg über den Drachen erhält Link das Triforce und rettet Prinzessin Zelda. Das Spiel endet, wenn man zu oft von Gegnern getroffen wurde oder das Spiel erfolgreich abschließt und erst dann wird die Endpunktzahl angezeigt.

Freischaltbares

In jedem der enthaltenen Spiele gibt es, in den jeweils verfügbaren Modi, sowie dort jeweils unterteilt auf die Schwierigkeitsgrade „Easy“ und „Hard“, für erreichte Punkte sammelbare Sterne. Mit den insgesamt 220 Sternen schaltet man Inhalte im „Gallery Corner“ sowie weitere Spiele frei, die nachfolgend aufgeführt sind.

Veröffentlichung

Als Nachfolger von Game & Watch Gallery, Game & Watch Gallery 2 (beide 1997) und Game & Watch Gallery 3 (1999) erschien am 25. Oktober 2002 Game & Watch Gallery Advance für den Game Boy Advance zunächst in Europa und drei Tage später unter dem Namen Game & Watch Gallery 4 in Nordamerika. Bei der Veröffentlichung in Australien entschied man sich nach den abweichenden Durchnummerierungen der Spieletitel bei den Vorgängerspielen diesmal auch für den Namen Game & Watch Gallery Advance. In Japan wurde das Spiel für den Game Boy Advance nicht veröffentlicht.

Auf der Virtual Console der Wii U erschien das Spiel am 10. Dezember 2015 in Europa und am 16. März 2016 erstmals in Japan, unter dem Namen ゲームボーイギャラリー4(, Hepburn: Gēmu Bōi Gyararī 4), übersetzt Game Boy Gallery 4, sowie am 7. April 2016 in Nordamerika. Seitdem Käufe im Nintendo eShop der Wii U nicht mehr möglich sind, ist das Spiel deswegen auf diesem System seit dem 27. März 2023 nicht mehr erwerbbar.

Rezeption

Game & Watch Gallery Advance erhielt im Schnitt niedrigere Wertungen als die direkten Vorgängerspiele, obwohl Spielqualität auf gleichem Niveau blieb und die inhaltliche Quantität erhöht wurde. Die Medien begründeten dies einerseits mit einer gewissen Übersättigung bei so vielen ähnlichen Kollektionen innerhalb weniger Jahre und sich teils überschneidenden Spielen, andererseits wurde oft der gestiegene Anspruch und die höhere Erwartung auf dem neuen System Game Boy Advance genannt. Die mit Abstand höchste Wertung vergab Nintendojo mit 95 von 100 Punkten, was heute nur noch auf der Review-Übersicht von Metacritic nachzuvollziehen ist. Demnach wird Nintendojo zitiert mit „A dream come true for fans of 80's-style arcade games.

If you can put up with the retro graphics and a couple of duds that got thrown in, you'll find a lot of value for your buck.“ Im krassen Gegensatz dazu vergab Game Informer dem Spiel nur 3 von 10 Punkte: „These games might have been fun portables 20 years ago, but now they're too simple and boring.“ Die Neuveröffentlichung für die Virtual Console der Wii U im Jahre 2015 bzw. 2016 fand wenig Beachtung.

Da anders als bei den direkten Vorgängerspielen keine Verkaufszahlen bekannt sind oder jemals genannt wurden, ist davon auszugehen, dass das Spiel die Marke von einer Million verkauften Einheiten nicht erreicht hat. So stellte es auch das letzte Spiel in dieser Form dar. Die Nachfolger Game & Watch Collection (2006) und Game & Watch Collection 2 (2008) für den Nintendo DS waren nur limitiert über den Service Club Nintendo bestellbar und verfügten lediglich über je drei Spiele in klassischer Erscheinung.

Quellen und Überprüfung

Angepasst von Wikipedia. Der Text gehört den Autoren des Originalartikels und ist unter einer CC BY-SA 4.0-Lizenz verfügbar. Tabellen, Vorlagen und Fußnoten entfernt; Unten finden Sie Links zur Originalversion und zum Revisionsverlauf.

Aktualisierung des Quelltextes: 2026-05-11

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