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WRC 2 FIA World Rally Championship

WRC 2 FIA World Rally Championship ist ein Rennspiel mit offizieller World Rally Championship Lizenz, das von Milestone S.r.l. entwickelt und 2011 von Black Bean Games für Microsoft Windows, Xbox 360 und PlayStation 3 veröffentlicht wurde. Mit WRC 3 World Rally Championship existiert ein direkter Nachfolger.

Spielprinzip

Gefahren werden sechs Wettbewerbe: WRC, S-WRC, P-WRC, WRC Academy, WRC Gruppe B und WRC Safari in 13 Ländern. Das Spiel verfügt über einen Karriemodus „The Road to WRC“ bei dem man innerhalb der Fahrklassen aufsteigen kann und dabei ein Team aufbaut und den Fuhrpark erweitert. Integriert ist auch eine Rallye-Schule mit 18 Lektionen. Im Hot Seat Modus können bis zu vier Spieler abwechselnd gegeneinander fahren. In einem Kopf-an-Kopf-Rennen treten zwei Fahrer gleichzeitig gegeneinander an. Vor der Fahrt können die Fahrzeugeinstellungen geändert werden.

Entwicklung

Fokus der Entwicklung war die Verbesserung der Grafik. Da das Spiel für den Massenmarkt ausgerichtet wurde, war ein Entwicklungsziel, die Fahrphysik zwar realistisch, aber auch zugänglicher als beim Vorgänger zu gestalten, um nicht zu schwer und simulationslastig daherzukommen. Auch der Karrieremodus wurde vom Schwierigkeitsgrad her entschärft und eine Rückspulfunktion eingeführt.

Rezeption

Michael Krosta von 4Players empfand das Wiederverwenden von Inhalten aus dem Vorgänger als exzessiv. Grafik und Geräusche seien eine Konsolengeneration hinterher. Auf dem PC sei die Bildrate höher und das Fahrgefühl runder. Die Fahrphysik sei besser als im Vorgänger, aber immer noch nicht authentisch. Die Etappen seien länger als in Dirt 3. Andreas Philipp von Gameswelt urteilte, dass die Stärke in der offiziellen FIA-Lizenz stecken. Die Strecken seien teils hervorragend und anspruchsvoll gestaltet. Das Fahrverhalten sei jedoch teils nicht nachvollziehbar. Man gebe dem Spieler zu wenig Rückmeldung über die Straßenlage, was sich auch auf die Zugänglichkeit negativ auswirke. Das Design der Menüelemente sei wenig benutzerfreundlich. Innerhalb des Genres falle es qualitativ ab.

Das Fachmagazin Speedmaniacs kritisierte wenige echte Neuerungen. Das Menü im Karrieremodus sei umständlich. Dabei bleibe das Personalmanagement völlig ohne Konsequenzen. Den Alltag des echten Motorsports bilde es nicht ab. Die Fahrphysik entspreche nicht dem versprochenen Realismus. Die Federung sei sehr steif. Force Feedback Effekte machen sich kaum bemerkbar. Grafisch sei es unzeitgemäß und besäße technische Mängel wie Kantenflimmern bei sich oft wiederholenden Texturen. Im Cockpit fehlen Anzeigen. Stärken spiele es beim Schadensmodell aus.

Quellen und Überprüfung

Angepasst von Wikipedia. Der Text gehört den Autoren des Originalartikels und ist unter einer CC BY-SA 4.0-Lizenz verfügbar. Tabellen, Vorlagen und Fußnoten entfernt; Unten finden Sie Links zur Originalversion und zum Revisionsverlauf.

Aktualisierung des Quelltextes: 2026-03-07

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