Z: Steel Soldiers ist ein Computerspiel, das von Bitmap Brothers entwickelt wurde und im Frühjahr 2001 bei Big Bang Interactive erschien. Es unterschied sich von seinem Vorgänger Z durch 3D-Grafik und wesentliche Änderungen am Spielablauf.
Spielablauf
Die Grundkonzeption von Steel Soldiers ist die des Vorgängers: Es gibt Sektoren, die die Spieler besetzen müssen. Gebäude innerhalb eines Sektors produzieren für den jeweiligen Spieler. Steel Soldiers änderte jedoch den Spielablauf ab, indem Sektoren nicht mehr automatisch Einheiten produzierten. Stattdessen produzierten die Sektoren Geld, welches der Spieler in die Produktion von Einheiten investieren konnte. Ferner wurde es dem Spieler auch ermöglicht, Gebäude zu bauen. Hierfür ist ein spezieller Bauroboter nötig. Beschränkungen beim Bau war wieder einmal die Grenze der eigenen Sektoren. Auch sonst versuchte Steel Soldiers, das Spielprinzip umfassend zu erweitern. Zu den Bodeneinheiten kamen jetzt auch Marine- und Lufteinheiten hinzu, welche jedoch keine Flaggenpunkte einnehmen konnte.
Rezeption
Thomas Werner von PC Player bemerkte das Fehlen einer Rahmenhandlung. Die Karten blieben leicht steril. Die aus frühen 3D-Echtzeitstrategiespiele bekannten Orientierungsprobleme seien auch nicht gelöst worden. Er wies jedoch darauf hin, dass das Spiel leicht zu erlernen sei und die Spielidee gut verständlich sei. Sein Kollege Damian Knaus wies darauf hin, dass das Spiel für fortgeschrittene Spieler sei, die gerne offensiv spielen.
Alexander Geltenpoth von PC Action wie auf den höheren Action-Anteil im Vergleich mit anderen Genrevertretern hin, der das Spielgeschehen hektisch mache. Sein Kollege Rüdiger Steidle bei PC Games wies darauf hin, dass die Roboter noch stärker als im Vorgänger oft taktisch unklug selbstständig agieren und schwer zu kontrollieren seien. Dies erhöhe den Schwierigkeitsgrad noch weiter. Es sei dennoch ein weitgehend gelungener Nachfolger, der ein alternatives Spielsystem im Genre böte.
Quellen und Überprüfung
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Aktualisierung des Quelltextes: 2026-07-19