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The Inner World

The Inner World ist ein 2013 veröffentlichtes Point-and-Click-Adventure des Ludwigsburger Spieleentwicklers Studio Fizbin. Es wurde 2014 als „Bestes Deutsches Spiel“ mit dem Deutschen Computerspielpreis ausgezeichnet. Mit The Inner World: The Last Windmonk erschien 2017 eine Fortsetzung.

Handlung

The Inner World spielt in der Fantasiewelt Asposien, einem riesigen, von Erdreich umgebenen Hohlraum. Drei große Windbrunnen, jeder von einem Windmönch betreut, sorgen für die Durchlüftung Asposiens. Doch die Situation ändert sich: Zwei der Brunnen versiegen vollständig, der Brunnen von Windmönch Conroy spendet nur noch sehr wenig Wind, und die Windgötter suchen Asposien heim und versteinern Sünder.

Der Spieler übernimmt die Rolle von Robert, dem naiven Novizen und Ziehsohn von Conroy, als er einen Halskettenanhänger von Conroy poliert und dieser ihm von einer Taube gestohlen wird. Bei dem Versuch, die Taube zu fangen, fällt er in den Müllschacht des Thronsaals und landet zum ersten Mal außerhalb des Palastes.

Spielprinzip und Technik

The Inner World ist ein Point-and-Click-Adventure. Aus Sprites zusammengesetzte Figuren agieren vor handgezeichneten, teilanimierten Kulissen. Mit der Maus kann der Spieler seine Spielfigur durch die Örtlichkeiten bewegen und mit den Maustasten Aktionen einleiten, die den Spielcharakter mit seiner Umwelt interagieren lassen. Robert kann so Gegenstände finden und sie auf die Umgebung oder andere Gegenstände anwenden sowie mit NPCs kommunizieren. Mit fortschreitendem Handlungsverlauf werden weitere Orte freigeschaltet.

Produktionsnotizen

The Inner World ist das Ergebnis einer studentischen Abschlussarbeit, die die Studiogründer Sebastian Mittag, Mareike Ottrand und Alexander Pieper im Studiengang „Interaktive Medien“ für die Filmakademie Baden-Württemberg erstellten. Das Projekt wurde 2013 von der Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg über der Programm Digital Content Funds mit 20.000 Euro gefördert.

Am 31. März 2017 erschienen Versionen für die PlayStation 4 und Xbox One. Am 3. August 2018 erschien eine Version für die Nintendo Switch.

Rezeption

Für Stefan Weiß von PC Games handele es sich um eine „charmant erzählte Geschichte mit Tiefgang“, die sich auch an Erwachsene richte. Er machte Längen bei den Dialogen fest, lobte aber die deutsche Sprachausgabe. Bei der Steuerung merke man dem Titel seine Tablet-Herkunft an. Bei Eurogamer machte Björn Balg starke Qualitätsunterschiede zwischen den Sprechern aus. Bei den unterschiedlichen Design-Stilen sei der Kontrast zu hoch und die Qualität der Animationen ebenfalls durchwachsen. Spielerisch sei es gut gelungen. Fabiola Günzl resümierte, dass sich hinter der vermeintlich kindlichen Fassade erstaunlich viel Gesellschaftskritik und schwarzer Humor befände.

Peter Färberböck von Adventure Corner bemerkte, dass der Zeichenstil polarisiere. Er lobte die ausgefeilte Geschichte und den Humor. Spielerisch sei es teils langatmig. Andreas Altenheimer von Gameswelt bezeichnete das Spiel insgesamt als rund. Schwierigkeitsgrad und Entwicklung des Handlungsverlaufs seien gut ausbalanciert. 4Players warnte vor technischen Problemen und einer fummeligen Steuerung am PC. Marco Kropp von ntower gefielen die Inventarrätsel weniger. Er empfahl es lediglich Genrefans.

Adventure-Treff vergab einen Platin-Award. Das Spiel wurde 2014 mit dem Deutschen Computerspielpreis in der Kategorie „Bestes Deutsches Spiel“ ausgezeichnet.

Quellen und Überprüfung

Angepasst von Wikipedia. Der Text gehört den Autoren des Originalartikels und ist unter einer CC BY-SA 4.0-Lizenz verfügbar. Tabellen, Vorlagen und Fußnoten entfernt; Unten finden Sie Links zur Originalversion und zum Revisionsverlauf.

Aktualisierung des Quelltextes: 2026-09-21

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