Crime Cities ist ein Science-Fiction-Computerspiel von Techland, das Ende 2000 erschienen ist. Bei dem Actionspiel steuert man ein fliegendes Auto durch futuristische Metropolen.
Handlung und Spielprinzip
Der Polizist Garm Tiger wird als verdeckter Ermittler auf den Gefängnisplaneten des Pandemia-Systems geschickt. Man steuert in Crime Cities fliegende Autos, mit denen man auf Gegner schießen kann. Das Spiel enthält ungefähr 100 Missionen. Es findet in drei nächtlichen Stadtumgebungen statt. Das Actionspiel wird aus der Egoperspektive gespielt und enthält Elemente von Rennspielen.
Entwicklung und Veröffentlichung
Angekündigt wurde Crime Cities von Eon Digital im Jahr 2000 zusammen mit Airfix Dogfighter und Mission: Humanity. Das Spiel erschien im Dezember 2000. Entwickler war das polnische Studio Techland, als Publisher fungierte Eon Digital Entertainment. Zum 30-jährigen Jubiläum von Techland war Crime Cities im Dezember 2021 zeitweise kostenlos bei GOG erhältlich.
Rezeption
Crime Cities erhielt laut Wertungsaggregator Metacritic international im Schnitt gemischte Wertungen bei einem Metascore von 71 Punkten. Bei der mittlerweile eingestellten Seite GameRankings stand das Spiel mit 59,5 % auf einem etwas schlechteren Mittelwert.
In der deutschsprachigen Spielezeitschrift PC Games wurde das Spiel optisch wie spielerisch als Mischung aus G-Police und Descent beschrieben. Der Tester kritisierte die einfache Missionsgestaltung und eintönige Kulisse, weshalb es nur für Fans düsterer Science-Fiction-Filme wie Blade Runner eine Überlegung wert sei. Der Tester von PC Action sah neben Descent noch Anleihen von Das fünfte Element und B-Hunter, empfand das Spiel aber auf Dauer als zu eintönig.
Die australische PC PowerPlay kam zu dem Schluss, dass das Spielen von Crime Cities in Enttäuschung enden könne. Die nächtlichen Umgebungen erschweren Sicht und Navigation. Der Tester des englischsprachigen Onlinemagazins IGN lobte die Luftkämpfe und hoffte auf einen Nachfolger, auch wenn er die Chancen dafür niedrig sah.
Crime Cities wurde bei der ersten Preisverleihung des Independent Games Festival 1999 in der Kategorie Visual Art ausgezeichnet.
Quellen und Überprüfung
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Aktualisierung des Quelltextes: 2026-08-31