Rosewater ist ein am 27. März 2025 erschienenes Computerspiel. Das Point-and-Click-Adventure wurde von Grundislav Games für Windows, Linux und macOS entwickelt und spielt in einer alternativen Version des Wilden Westens. Es ist in derselben Welt wie Lamplight City angesiedelt. Der Publisher ist Application Systems Heidelberg.
Handlung
Die Handlung findet in der fiktiven Welt Vespuccia im Jahr 1850 statt. Das Steampunk-Setting enthält Luftschiffe und dampfgetriebene Traktoren. Der Spieler steuert die ehemalige Boxerin Harley Ledger, die in die titelgebende Kleinstadt Rosewater reist, um dort als freie Journalistin zu arbeiten. Der erste Auftrag führt sie auf die Suche nach einem vermissten Wissenschaftler.
Spielprinzip
Bei Rosewater handelt es sich um ein klassisches Point-and-Click-Adventure. Per Linksklick interagiert man mit der Spielwelt oder markiert die Position, zu der sich die Spielfigur bewegt, während man mit einem Rechtsklick das Inventar öffnet. Durch einen Doppelklick bewegt sich die Spielfigur schneller. Das Drücken der mittleren Maustaste bzw. des Mausrades zeigt Interaktionsmöglichkeiten.
Entwicklung und Veröffentlichung
Entwickelt wurde das Spiel wie das schon in der gleichen Welt stattfindende Lamplight City von Grundislav Games. Als Publisher fungiert erneut Application Systems Heidelberg. Die Entwicklung von Rosewater unter Game Designer Francisco González begann nach der Veröffentlichung von Lamplight City im Jahr 2018. Das Spiel sollte ursprünglich bereits im Jahr 2021 erscheinen. Es erschien schließlich am 27. März 2025 für Windows, macOS und Linux.
Rosewater wurde mit dem Adventure Game Studio erstellt. Die englische Synchronisation umfasst bekannte Synchronsprecher wie Greg Chun, Roger Clark, Cam Clarke, Dave Fennoy und Cissy Jones.
Rezeption
Das Spiel erhielt international überwiegend positive Wertungen. Das deutschsprachige Onlinemagazin 4P erkannte im Test der Demoversion einen Geheimtipp und lobte den Spagat aus Nostalgie in Art von Lucas-Arts-Adventures und eigener Wildwest-Identität. Bei der Genre-Website Adventure Corner wurde etwas der rote Faden bei der Handlung vermisst. Laut Gamers.at sei die Geschichte kein literarisches Meisterwerk, aber abwechslungsreich. Die Benutzerführung wurde als intuitiv gelobt. Das Spiel sei ein grundsolides Point-and-Click-Adventure. Rock Paper Shotgun kam zu dem Schluss, dass das Spiel nichts an der Point-and-Click-Formel ändere, was sowohl im positiven als auch im negativen Sinne gesehen werden könne.
Quellen und Überprüfung
Angepasst von Wikipedia. Der Text gehört den Autoren des Originalartikels und ist unter einer CC BY-SA 4.0-Lizenz verfügbar. Tabellen, Vorlagen und Fußnoten entfernt; Unten finden Sie Links zur Originalversion und zum Revisionsverlauf.
Aktualisierung des Quelltextes: 2026-05-23