Dustforce ist ein 2D‑Plattformspiel des unabhängigen Entwicklerstudios Hitbox Team. Es wurde erstmals im Januar 2012 für Windows veröffentlicht und später auf macOS, Linux sowie verschiedene Spielkonsolen portiert. Das Spiel ist für sein präzises Bewegungsdesign, seine hohe technische Schwierigkeit und seinen charakteristischen visuellen Stil bekannt.
Mit Dustforce DX erschien am 23. Oktober 2014 ein kostenloses Update, das 16 offizielle und 109 von der Gemeinschaft beigesteuerte Level sowie neue Musik und Fehlerkorrekturen enthielt.
Spielprinzip
Dustforce kombiniert klassische Plattformmechaniken mit akrobatischen Bewegungsabläufen. Die Spieler übernehmen die Kontrolle über eine von vier Figuren, die jeweils mit Besen oder Bürsten ausgerüstet sind. Ziel ist es, verschmutzte Umgebungen zu reinigen, indem Staub, Blätter und andere Partikel entfernt werden.
Die Spielfiguren verfügen über Fähigkeiten wie Wandläufe, Doppelsprünge, Dash‑Bewegungen und das Haften an Decken. Während der Fortbewegung wird Schmutz automatisch entfernt. Gegner, die durch Verschmutzung beeinflusst sind, können mit leichten oder schweren Angriffen gereinigt werden.
Levelstruktur
Das Spiel bietet eine Oberwelt, über die mehr als 75 Level zugänglich sind. Viele davon müssen durch das Erreichen bestimmter Wertungen freigeschaltet werden. Die Level sind in unterschiedliche Schwierigkeitsgrade eingeteilt und reichen von einfachen Einsteigerabschnitten bis hin zu extrem anspruchsvollen Präzisionsherausforderungen.
Bewertungssystem
Am Ende jedes Levels erhält der Spieler zwei Wertungen: Sauberkeit (Cleanliness) und Stil (Finesse). Beide Kategorien werden mit den Noten D bis S bewertet. Eine perfekte Bewertung in beiden Kategorien schaltet zusätzliche Level frei.
Dieses System ist ein zentraler Bestandteil des Spiels und motiviert Spieler dazu, Level mehrfach zu absolvieren, um optimale Ergebnisse zu erzielen.
Musik und Stil
Der Soundtrack stammt von dem Komponisten Lifeformed. Die Musik kombiniert elektronische Klänge mit ruhigen, atmosphärischen Melodien. Der grafische Stil ist minimalistisch, farbintensiv und stark animiert.
Entwicklung
Rezeption
Robert Hähnel schrieb für IGN Deutschland, dass es sich um ein „kleines Kunstwerk“ handele. Der Plattformer sei sehr anspruchsvoll und richte sich an Genre-Fans. Philipp Spilker kritisierte für GamersGlobal die etwas unpräzise Gamepad-Steuerung. Er verglich mit Super Meat Boy, da es im späteren Spielverlauf keine Fehler verzeihe und empfahl es Fans von Indie-Spielen.
Quellen und Überprüfung
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Aktualisierung des Quelltextes: 2026-05-19