Borderlands 4 ist ein Ego-Shooter aus dem Jahr 2025. Der Loot-Shooter mit Action-Rollenspiel-Elementen wurde von Gearbox entwickelt und am 12. September 2025 durch 2K veröffentlicht. Das Computerspiel ist Teil der Borderlands-Reihe und Nachfolger von Borderlands 3. Neuerung ist eine offenere Spielwelt. Borderlands 4 erschien für Windows, PlayStation 5 und Xbox Series X/S. Eine Umsetzung für die Nintendo Switch 2 war angekündigt, wurde aber in der Entwicklung pausiert.
Handlung und Spielprinzip
Borderlands 4 spielt auf dem Planeten Kairos, der vom unsterblichen Timekeeper beherrscht wird. Ziel ist es, diesen Tyrannen auszuschalten. Dazu müssen aber zuerst seine Handlanger in beliebiger Reihenfolge erledigt werden. Als spielbare Charaktere stehen die Kammerjäger Vex, Harlowe, Amon und Rafa zur Verfügung. Es kann alleine oder im Koop mit bis zu vier Spielern gespielt werden.
Im Vergleich zu den Vorgängern ist die Spielwelt größer und offener. Als Open World will sie Gearbox-Chef Randy Pitchford aber trotzdem nicht bezeichnen.
Entwicklung
Das Spiel basiert auf der Unreal Engine 5. Die Entwicklung wurde im März 2024 bekannt, als der Entwickler Gearbox Software von der Embracer Group an Take-Two verkauft wurde. Angekündigt wurde Borderlands 4 auf der Gamescom 2024. Das Spiel erschien am 12. September 2025 für Windows, PlayStation 5 und Xbox Series X/S. Ursprünglich sollte bereits am 3. Oktober 2025 eine Version für Nintendo Switch 2 folgen, diese wurde aber kurzfristig auf unbestimmte Zeit verschoben. Take-Two-Chef Strauss Zelnick bezeichnete eine Switch-2-Version im Mai 2026 jedoch weiterhin als machbar.
Rezeption
Borderlands 4 erhielt gute Wertungen. Beim Wertungsaggregator Metacritic hält die Version für Xbox Series X mit 90 von 100 Punkten bei sieben erfassten Wertungen einen sehr hohen Wertungsschnitt. GameStar kritisierte zu Release den technischen Zustand des Spiels. Performanceprobleme und Abstürze führten zu Punktabzug bei der Wertungsvergabe.
PC Games zufolge glänze das Spiel nicht durch seine Handlung, könne aber mit ausgezeichneten Kampfmechaniken und einem guten Lootsystem überzeugen. Laut Maniac.de mache das Spiel den größten qualitativen Sprung seit Borderlands 2. Im Test des deutschsprachigen Eurogamer werden die offene Spielwelt und Parkour in Form von Sprungpassagen gelobt und vier von fünf Sternen vergeben. Die britische Ausgabe von Eurogamer vergab hingegen nur drei von fünf Sternen und stellte fest, dass die moderaten Verbesserungen, wie die offene Spielwelt, durch frustrierende Erkundung und zu lange dauernde Kämpfe untergraben werden. Das englischsprachige Onlinemagazin IGN spricht von einer „fantastischen offenen Welt“, stellt aber auch Bugs und unsichtbare Wände fest. Der deutsche Metal Hammer kritisierte vor allem den blassen Antagonisten und den fehlenden erzählerischen Tiefgang, lobte Borderlands 4 insgesamt allerdings für Features wie Crossplay und die stetige Jagd nach immer neuer Ausrüstung.
Quellen und Überprüfung
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Aktualisierung des Quelltextes: 2026-09-05