Zuhause/Enzyklopädie/Warhammer 40,000: Gladius – Relics of War
Enzyklopädie / 2018

Warhammer 40,000: Gladius – Relics of War

Warhammer 40,000: Gladius – Relics of War ist ein rundenbasiertes 4X-Strategiespiel, das vom deutschen Entwicklerstudio Proxy Studios entwickelt und am 12. Juli 2018 von Slitherine Software für Windows und Linux veröffentlicht wurde. Es spielt im Warhammer-40,000-Universum von Games Workshop.

Handlung

Die Handlung spielt auf der imperialen Welt Gladius Primus, welche für imperiale Gelehrte ein Planet von archäologischem Interesse war, da während seiner Kolonisierung uralte Relikte gefunden wurden, die Hinweise auf seine mysteriöse Vergangenheit enthüllten. Aber es waren mehr als nur Relikte; nach Jahrtausenden erwachten die außerirdischen Necrons in ihren unterirdischen Gruftkomplexen auf dem Planeten, ein Schrecken aus einer uralten Vergangenheit. Auch beherbergt der Planet eine gefährliche Tier- und Pflanzenwelt. Auf ihm treiben auch kleinere neutrale Fraktionen ihr Unwesen. Um die Vorherrschaft über die Ressourcen und Relikte von Gladius Primus zu erlangen, entsenden die Imperiale Garde (Astra Militarum), Space Marines (Adeptus Astartes), sowie die außerirdischen Völker der Orks und Necrons Truppen und gründen Basen. Zu allem Übel wird Gladius Primus zusätzlich von einem Warpsturm isoliert, weshalb die anwesenden Fraktionen auf sich allein gestellt sind. Die vier Fraktionen liefern sich einen gnadenlosen Krieg um den Planeten.

Spielmechanik

Gladius – Relics of War ist ein rundenbasiertes 4X-Strategiespiel, das auf Hexfeldern gespielt wird. Die Karte kann vor dem Spielen nach Belieben angepasst werden, was Größe, Anzahl der Gegner, Tiere, Rohstoffe und so weiter angeht. Es stehen vier Rassen zur Auswahl: Imperiale Garde (Astra Militarum), Space Marines (Adeptus Astartes), Orks und Necrons. Jede Fraktion verfügt über eine eigene Spielmechanik. Zusätzliche Rassen, Fraktionen, Einheiten und Spielerweiterungen können über kostenpflichtige DLCs freigeschaltet werden. Der Spieler beginnt bei Spielstart mit einigen Einheiten auf einer zufallsgenerierten Karte, die erkundet werden muss und vom „Nebel des Krieges“ umgeben ist. Zunächst muss man die Gegend erkunden, um den besten Standort für seine Basis zu finden, die man nach und nach ausbauen und erweitern kann. Es gibt im Spiel keine Diplomatie oder Handel, was es von anderen 4X-Spielen unterscheidet. Der Fokus liegt ausschließlich auf den Kämpfen.

Militäreinheiten können nach erfolgreichen Gefechten einen Veteranen-Rang erlangen und stufenweise aufsteigen, wobei sie schlagkräftiger werden und schwerer zu vernichten sind. Auch gibt es mächtige Helden, die eingesammelte Relikte benutzen können oder auch in eroberten Handelsposten kaufen können. Verwundete Einheiten können geheilt und beschädigte Fahrzeuge repariert werden. Das Gelände spielt eine Rolle; so erhalten Einheiten in Wäldern oder Häuserruinen bei Beschuss Deckung, jedoch können sie auch auf Feldern mit giftigen Pflanzen Schaden nehmen. Wälder und Ruinen verlangsamen Fahrzeuge. Die schädlichen Pflanzen, Wälder und Ruinen können von speziellen Einheiten gerodet beziehungsweise geräumt werden.

Der Basen- beziehungsweise Städtebau ist rudimentär gestaltet und dient der Einheitenproduktion, sowie der Einfluss-, Rohstoff- und Energiegewinnung. Auch können die Imperiale Garde und Space Marines Abwehrtürme errichten. Zusätzliche Rohstofffelder und bonibringende Relikte können von Einheiten erobert werden. Es gilt dem Feind seine abzunehmen, damit dessen Rüstungsproduktion ins Stocken kommt. Mittels Forschung lassen sich stufenweise neue Technologien, Upgrades und Einheiten freischalten. Das Spielziel ist es den Gegner zu vernichten. Der Mehrspielermodus unterstützt einen Hot-Seat-Modus.

Entwicklungsgeschichte

Warhammer 40,000 Gladius – Relics of War wurde am 27. November 2017 angekündigt. Das Spiel basiert spielmechanisch auf einem Vorgängerspiel von Proxy Studios; Pandora: First Contact aus dem Jahr 2013.

Rezeption

Quellen und Überprüfung

Angepasst von Wikipedia. Der Text gehört den Autoren des Originalartikels und ist unter einer CC BY-SA 4.0-Lizenz verfügbar. Tabellen, Vorlagen und Fußnoten entfernt; Unten finden Sie Links zur Originalversion und zum Revisionsverlauf.

Aktualisierung des Quelltextes: 2026-09-13

Lesen Sie weiter

↑